Dauerthema Straßenstrich. Am Montag lenkte der Regierungspräsident ein – und lässt jetzt die Stadt selbst entscheiden!
Bis Jahresende muss sie den Bonnern schmackhaft machen, was mit den „Freiluft-Huren“ passiert. Schon heißt es hinter vorgehaltener Hand: Am besten bleibt es so, wie es ist.
Monatelang machte RP Hans Peter Lindlar bei der Stadt Druck, forderte Vorschläge für den Straßenstrich und setzte Ultimaten.
Anwohner im Bereich Am Probsthof/Gerhard-Domagk-Straße hatten sich über Sex vor ihren Fenstern beschwert, über benutzte Kondome in ihren Vorgärten. Studentinnen weinten, weil sie von Freiern anzügliche Angebote bekamen. Geschäftsleute bangten um ihre Kundschaft.
Daraufhin wurde schon mal festgelegt: Die Huren dürfen erst ab 20 Uhr (bis 6 Uhr) draußen stehen. Doch die endgültige Lösung liegt nicht auf der Straße. Bei einem gestrigen Gespräch beim RP in Köln machten der Bonner Stadtdirektor Dr. Volker Kregel und Polizeipräsident Wolfgang Albers klar: Es gibt einfach keine erkennbare Lösung in Bonn, die allen Interessen gerecht wird.
In den letzten Monaten hatte die Stadt bereits 16 Alternativ-Standorte für den Strich sowie das Aufstellen von Verrichtungsboxen nach Kölner Vorbild geprüft. Ergebnis: nicht machbar (EXPRESS berichtete).
Jetzt erwartet RP Lindlar, dass der neugewählte Rat sich entscheidet, wie er mit dem Straßenstrich im Bonner Stadtgebiet zukünftig umgehen wird. Doch wohin sollen die „Freiluft-Huren“, wenn sie keiner vor der Tür haben will? Nach EXPRESS-Informationen könnte die Situation so bleiben, wie sie ist. „Das ist bislang die verträglichste und einzigste Lösung“, so ein Insider.“
Sperrbezirk bleibt die Innenstadt bis Probsthof, die Huren dürfen erst ab 20 Uhr an der Straße – bis Ende 2009 bleibt es auf jeden Fall so. Darauf einigte man sich in Köln. Stadtdirektor Dr. Kregel lud prompt die Vertreter der Fraktionen im Rat zu einem Gespräch nach den Herbstferien. Dann kommt das Thema Straßenstrich mal wieder auf den Tisch.
Bonner Islamist: Tötet die Mitglieder von "Pro NRW"
Ein radikaler Islamist aus Bonn hat konkret zum Mord aufgerufen. In einem einflussreichen dschihadistischen Internet-Forum sagte er: „Ihr sollt die Mitglieder der Pro NRW alle töten.“ Das Innenministerium nimmt die Sache ernst, schreibt die "taz".
Nackt-Protest bald auch in Bonn?
Mutige Frauen aus der Ukraine, die mit ihren Nackt-Demonstrationen weltweit für Aufsehen sorgen. Kommen die offenherzigen Feministinnen bald auch nach Bonn?
In neuer Moschee können bald 600 Muslime beten
Der Bau in Tannenbusch wird nur durch Spendengelder finanziert. Der EXPRESS hat sich den Rohbau angesehen, der die größte Moschee Bonns werden soll.