Fußball und Gewalt. Themen, die eng miteinander verknüpft sind. Auf den Amateurplätzen fliegen häufig die Fäuste.
Der Fußballverband Mittelrhein (FVM), das Innenministerium in NRW sowie die Stadt Bonn wollen der Gewalt an den Kragen.Zwei schlimme Fälle aus dem letzten Jahr: Marcus Heide (TuS Pützchen) wurde von zwei Gegnern in die Klinik geprügelt. Beim Spiel zwischen Germania Hersel und FV Duisdorf schlug der Duisdorfer Keeper auf den Linienrichter ein.
In einer Fachtagung wurden im Rheinischen Landesmuseum in Bonn Vorschläge gegen solche Exzesse erarbeitet. am Mittwoch stellten FVM-Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge und Jürgen Hartmann, Leiter des Sport- und Bäderamtes der Stadt Bonn, die Ergebnisse vor. Gewaltbereiten Spielern sollen Anti-Aggressionstrainings „aufgebrummt“ werden.
Osnabrügge: „Wir wollen zur neuen Saison eine Auflage einführen. Spieler, die wegen Gewalttaten gesperrt werden, nach Ablauf ihrer Sperre erst wieder auf den Platz zurückkehren, wenn sie ein solches Training absolviert haben.“
Jürgen Hartmann: „Wir prüfen, ob es möglich ist, Fußballplätze in die Straßenordnung einzugliedern.“ Somit sei es möglich, Vandalismus auf den Plätzen öffentlich-rechtlich zu ahnden.
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