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Schockierende Details: Model-Agent betäubt Sex-Opfer mit Pillen

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Michael M. sitzt bald auf der Anklagebank
Michael M. sitzt bald auf der Anklagebank
Bonn/Sankt Augustin –  

„Seine“ Mädchen erhofften sich ein Leben als Model. Doch statt eines Traumjobs erwartete die Mädchen zwischen 13 und 19 der blanke Horror. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Model-Agent M. (45) erhoben. Und die Liste der Vorwürfe ist ellenlang!

Vergewaltigung, schwerer sexueller Missbrauch von Kindern, Missbrauch von Schutzbefohlenen, sexueller Missbrauch widerstandsunfähiger Personen, Erwerb, Besitz, Verbreitung jugendpornografischer Schriften, Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen, Freiheitsberaubung.

Von Mitte 2008 bis zur Verhaftung im September soll sich der 45-Jährige an fünf Mädchen (13, 14, 16, 19) vergangen haben. Von einer 14-Jährigen schoss er laut Anklage Nacktfotos, stellte sie ins Internet. Mit ihr soll es zu einvernehmlichem Sex gekommen sein, nachdem M. mit Geschenken lockte (z. B. eine Zahnbehandlung).

Ein weiteres Model (19) soll M. mit Antidepressiva betäubt haben. Als die Frau eingeschlafen war, vergewaltigte er sie, so die Anklage. Von einem weiteren Opfer (16) stellte er Pornofotos ins Netz.

An Brüsten und Po begrapschte M. eine 16-Jährige während Fotoaufnahmen in seiner Wohnung, machte Pornobilder von ihr. Gegen eine Vergewaltigung konnte sich das Mädchen gerade noch wehren.

Einer 13-Jährigen führte der Modelagent den Finger ein. Sie vertraute sich drei Tage später ihrer Mutter an – M. wurde festgenommen. Die anderen Fälle konnte der Staatsanwalt anhand von gefundenem Beweismaterial rekonstruieren.

Seine meist minderjährigen Opfer sind schwer traumatisiert, befinden sich alle in psychologischer Behandlung. Die 19-Jährige hat sogar einen Selbstmordversuch hinter sich! Widerlich: Bei der Polizei soll M. gesagt haben, er habe die Mädchen nur „auf schwierige Situationen vor der Kamera“ vorbereiten wollen. Seit 12. September sitzt der Sankt Augustiner, der die „Models“ im Internet anwarb, in U-Haft.

Bei einer Verurteilung drohen ihm bis 15 Jahre Knast! Prozesstermin noch unklar.

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