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Regionalbahn 48: Der Alptraum endet – Pendler freut euch!

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So sieht es heute aus: Volle Bahnsteige und volle Züge zwischen Bonn und Köln.
So sieht es heute aus: Volle Bahnsteige und volle Züge zwischen Bonn und Köln.
Foto: Erhard Paul
Bonn –  

Jeder Pendler kennt das: Die Bahn ist morgens oder im Feierabend-Verkehr proppenvoll, Verspätungen an der Tagesordnung.

Doch es gibt ein Licht am Ende des Tunnels – die Pendler-Pein zwischen Bonn und Köln könnte bald passé sein. Die Strecke der Regionalbahn 48 wird ab Dezember 2015 von neuen Betreibern befahren - mit mehr Komfort und mehr Verbindungen.

Ab 2015 wird eine Bietergemeinschaft aus dem Vogtland („IntEgro Verkehr“) und England („National Express Rail“) die RB48 übernehmen. Das Ende des Pendler-Alptraums naht.

Die Pläne sehen eine Verkürzung des Fahrtaktes vor: Statt einmal pro Stunde sollen die Züge alle 30 Minuten fahren. Nur nagelneue Bahnen sollen zum Einsatz kommen. Die sind 20 Stundenkilometer schneller und fahren ein Spitzentempo von 160 km/h.

Das Beste: Für Verspätungen gibt’s Strafen. Holger Klein, Sprecher des Verbands „Nahverkehr Rheinland“, der unter anderem die Lizenzen vergibt: „Wir können Zuschüsse zurückhalten, sobald der Zug mehr als zwei Minuten zu spät kommt. In alten Verträgen ist dies erst ab acht oder gar zwölf Minuten möglich.“ Das eingesparte Geld bleibt auf der Strecke – im positiven Sinn: Damit sollen dann zum Beispiel Sonderzüge finanziert werden.

Weitere Neuerungen der RB48: Die Bahn hält künftig auch in Hürth-Kalscheuren und am Bonner UN-Campus – sobald diese Haltestelle fertig ist. In nördlicher Richtung wird die Strecke bis Wuppertal-Oberbarmen verlängert.

Die neuen Verträge gelten für 15 Jahre, werden Ende der Woche unterschrieben – so lange können Konkurrenz-Unternehmen wie die Deutsche Bahn Einspruch einlegen. Allerdings nur mit einem noch besseren Angebot!

Den Kunden freut’s.

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