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Randale in der ARGE: Nackt-Flitzer: Kaum einer wollte helfen!

Nach dem Einsatz: Der Mann, jetzt wieder mit seiner schmuddeligen Hose bekleidet, lässt sich ruhig in den Krankenwagen bringen. Zuvor hielt er die Jobcenter-Mitarbeiter auf Trab.

Nach dem Einsatz: Der Mann, jetzt wieder mit seiner schmuddeligen Hose bekleidet, lässt sich ruhig in den Krankenwagen bringen. Zuvor hielt er die Jobcenter-Mitarbeiter auf Trab.

Foto:

OP

Sankt Augustin -

Der nackte Mann im Jobcenter! EXPRESS berichtete über den Mann, der ohne Bekleidung ins Jobcenter in Sankt Augustin rannte und sich an eine 47-Jährige Mitarbeiterin der ARGE klammerte.

Die Kollegen der Arbeitsagentur gerieten in Panik und liefen hilflos über den Flur. Nur die iranische Ärztin Dr. Tooran Layegh blieb stehen und suchte nach Hilfe. „Viele Männer haben einfach nicht geholfen“, beklagt sie, „ich habe mehrere Männer gefragt, aber keiner schritt ein. Erst nach mehreren Augenblicken kam der bedrohten Frau jemand zu Hilfe.“

Der Helfer beruhigte die Situation und hielt den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Bis auf seine Hose fanden die Beamten allerdings nichts - er trug keine gefährlichen Gegenstände bei sich.

Mittlerweile ist klar: Der Flitzer wird in eine geschlossene Klinik gebracht - das Ordnungsamt erwirkte die Einweisung. Außerdem wurde dem geistig verwirrten Mann eine Blutprobe entnommen - diese soll einen möglichen Drogenkonsum nachweisen, weil er einen nicht zurechnungsfähigen Eindruck machte.

Der Schrecken sitzt bei den Beteiligten noch tief. „Ich habe seit der Tat einen Schock und fühle mich überhaupt nicht gut“, sagt Layegh, die zufällig am Jobcenter anwesend war.