Rekordverdächtig: Zum 643. Pützchens Markt strömten in den ersten drei Tagen geschätzte 650 000 Besucher auf den Rummelplatz.
Das Highlight nach dem etwas nassen Freitag war der Samstag. Bei rund 25 Grad feierten die Besucher in Massen bis zur Sperrstunde um 3 Uhr.
„Das Tolle war ja, dass es am Samstag kaum abgekühlt ist. Und die Besucher so bei angenehmen Temperaturen lange ausgehalten haben“, erklärt Marktleiter Günter Dick.
„Aber auch über die gute Resonanz des Donnerstages sind wir erstaunt. Wir hatten unsere Zweifel, aber der zusätzliche Tag ist toll angenommen worden“, erklärt Evi Zwiebler, Leiterin des Bürgeramtes.
Die Schausteller zeigen sich nach den ersten drei Markttagen mehr als zufrieden: „Der Platz war konstant gefüllt. Nach meiner Abrechnung heute Morgen war ich positiv erfreut“, erklärt Peter Barth, Sprecher der Schausteller. Und auch mit dem neu eingeführten Sicherheitskonzept sind alle zufrieden.
„Wir haben bisher kaum schwere Körperverletzungsdelikte zu verzeichnen. Lediglich ein schwerer Fall ist aufgetreten. Ebenso sind die Taschendiebstähle zurückgegangen“, so Bert Kluth von der Bonner Polizei.
Die Umsetzung der neuen Sperrstunde lief reibungslos: „Alle Schausteller haben zur Sperrstunde ihren Betrieb eingestellt. Es dauerte eine halbe bis Dreiviertelstunde, bis die Massen vom Platz war. Um das zu gewährleisten, waren wir verstärkt mit Polizei und Stadtordnungsdienst im Einsatz“, berichtet Evi Zwiebler.
„Zu keiner Zeit war es so überfüllt, dass eine Straße gesperrt werden musste.“
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