Taschentuch-Alarm in Königswinter: Das pfundige Prinzenpaar vom Siebengebirge, Prinz Guido und Prinzessin Nadine (Hoffmann), gaben sich das Jawort.
Mit der Drachenfelsbahn fuhr das schmucke Paar samt Gefolge und einem großen Tross aus Familie und Freunden auf das Plateau unterhalb der Burgruine.
In dem mit Blumengirlanden und Rosen geschmückten Waggon führte Standesbeamtin Marion Nöthel (stellte am 11.11. 1975 auch schon Guidos Geburtsurkunde aus) die Trauung durch.
„Eine Liebe, die im Karneval ihren Anfang nahm, findet heute ebenfalls im Karneval ihren Höhepunkt“, führte Peter Giesen, Präsident der Großen Königswinterer Karnevalsgesellschaft, der das Prinzenpaar angehört, in einer rührenden Rede zur Trauung aus.
Die Frage aller Fragen wurde von Nadine mit einem zarten „Ja“ und von ihrem Guido mit einem kräftigen „Jawoll“ beantwortet. Marion Nöthel kommentierte: „Heute wird aus Ihnen beiden ein Königspaar. Denn das passiert, wenn Prinz und Prinzessin heiraten.“
Kaum ein Auge blieb trocken, als sich die Frischvermählten den ersten Kuss als Eheleute gaben. Einen Rat gab die Standesbeamtin Guido noch mit auf den Weg in die jecke Party (die Gäste kamen als Cowboys, Piraten, Hexen) und die anschließende Hochzeitsnacht im Steigenberger auf dem Petersberg: „Wir hoffen, dass Sie nicht so viel Kölsch mitbekommen, so dass Sie die Nacht genießen können.“
Alaaf! Krawatten abschneiden ist erlaubt
Nachdem einem Unbekannten seine Krawatte an Karneval abgeschnitten wurde, wollte dieser das Prinzenpaar auf Schadenersatz verklagen. Christoph Arnold sah das aber anders, denn „ein Bützchen unserer Bonna ist unbezahlbar.“
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