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Premiere nach 32 Jahren: Das ist mein erster Mann im Bonner Frauenmuseum

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Das isser: WKMF darf als Erster in Marianne Pitzens Frauenmuseum ausstellen.
Das isser: WKMF darf als Erster in Marianne Pitzens Frauenmuseum ausstellen.
Foto: Erhard Paul
Bonn –  

Seit 32 Jahren gibt es das Frauenmuseum in Bonn. Und immer war die Marschroute klar: Nur Künstlerinnen dürfen in dem Museum in der Bonner Altstadt ausstellen.

Jetzt holte sich Chefin Marianne Pitzen (64) erstmals einen Mann ins Haus. Und was zeigt der? Frauenporträts!

Der erste Künstler, der in einer Einzelausstellung zeigen darf, was er kann, hat einen ellenlangen Namen: Wolfgang Klaus Maria Friedrich, weshalb er sich dankenswerterweise WKMF nennt. Der Kölner (56) zeigt in seiner Bilderschau 33 Frauen, die jede auf ihre Weise Ungewöhnliches leisten.

Alice Schwarzer ist genauso dabei wie zum Beispiel die Politikerin Laura Chinchilla Miranda, Premierministerin von Costa Rica.

Das wiederum passt zur zweiten Ausstellung die ab nächster Woche im Erdgeschoss und dem ersten Stock des Frauenmuseums zu sehen ist: Es geht um 150 Jahre SPD und die Frauen. Schöner Titel: „Schwestern zur Sonne zur Gleichheit“.

Ganz ohne Reibungen scheint es im Vorfeld der Ausstellung, die am Dienstag von Generalsekretärin Andrea Nahles eröffnet wird, nicht abgegangen zu sein. Marianne Pitzen: „Wir zeigen das Frauenbild in der SPD natürlich aus feministischer Sicht, und das hat einigen Herren wohl nicht gefallen.“

Damit – das zeigt die Ausstellung im Frauenmuseum – hatten die Genossinnen in der Partei auch in den zurückliegenden 150 Jahren ihre Probleme. Das sieht man in historischen Fotos, aber auch in den Darstellungen verschiedener Künstlerinnen.

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