Eine Hure wird von der Polizei vernommen. Ein paar Meter weiter sitzt ihr Freier - mit blutigem Schädel!
Die Frau hatte ihm im nahen Hotel „Zur Erholung“ eine Flasche über den Kopf gehauen, wollte ihm sein Portemonnaie klauen. Am 30. Juli war in Bornheim eine Zuhälter-Bande festgenommen worden – machen jetzt die Huren dort, was sie wollen?
Eigentlich schaffen die Frauen auf dem Bonner Straßenstrich an, müssen ihr Geld an ihre Luden abgeben, die sie kontrollieren und oft auch prügeln. Doch nach der Razzia vor knapp vier Wochen sieht die Situation anders aus. Eine Nachbarin zum EXPRESS: „Wir beobachten täglich, wie sich die Frauen auf der Straße schamlos um Freier streiten.“
In den Bornheimer Billig-Hotels „Texas“ und „Zur Erholung“ sowie in zwei Wohnungen hatte die Polizei neun Bulgaren (15 bis 39) geschnappt. Vorwurf gegen die Bande: Menschenhandel, Zuhälterei.
Seitdem sitzen die Zuhälter in U-Haft. Und die Frauen leben alleine in den Billig-Hotels – und prostituieren sich weiter. Jetzt aber offenbar auf eigene Rechnung, mit eigenen Regeln!
Wie die Hure (36), die ihren Freier beklauen wollte und ihn mit einer Flasche verletzte. Polizeisprecher Frank Kreft bestätigt: „Es ging um einen Diebstahlsverdacht mit anschließender gefährlicher Körperverletzung. Gegen die 36-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.“
Nach EXPRESS-Informationen hatte die Frau mit ihrem Kunden (46) im Hotel Sex für 30 Euro. Doch die Geschäfte laufen schlecht. Deshalb wollte sie ihm noch seine Geldbörse mit 200 Euro klauen.
Als der Mann sie dabei erwischte, schlug sie mit der Pulle zu, flüchtete zum Supermarktparkplatz. Währenddessen rief der Freier die Polizei. Kurz darauf nahmen Beamte die Prostituierte in Gewahrsam. Ihr Kunde kam mit einer blutenden Kopfwunde ins Krankenhaus.
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