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Empfehlen | Drucken | Kontakt 13.03.2013 - 21:03 Uhr

Pech für die Kunden: VRS: Mit den Einnahmen steigen die Preise!

Bahn- und Buskunden in Bonn müssen sich auch 2014 auf steigende Preise einstellen.
Bahn- und Buskunden in Bonn müssen sich auch 2014 auf steigende Preise einstellen.
Foto: Paul
Bonn –  

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) hat die Jahresbilanz 2012 vorgelegt. Dem VRS gehören 31 Unternehmen an, darunter die SWB. Im Gebiet des VRS gab es 516,3 Millionen Fahrten mit Bussen und Bahnen, das sind 9,45 Millionen mehr als 2011. Der Gesamtumsatz ist um 4,5 Prozent auf 556,5 Millionen Euro gestiegen.

Heraus kam auch: Immer weniger Fahrgäste kaufen Einzeltickets, hier gab es einen Rückgang um 2,33 Prozent. Dafür sind aber die Zeit-Tickets beliebter – bei Erwachsenen gab es ein Plus von knapp zwei Prozent, bei Azubis um 3,2 Prozent.

Und: Im VRS hat inzwischen jeder zweite Schüler ein Schülerticket.

Ein großes Problem ist immer wieder das Thema Pünktlichkeit. Besonders die von der Bahn AG betriebenen Regional-Express-Linien RE 1, RE 5 und RE 7 sind laut VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober „sehr verspätungsanfällig“.

Bei diesen Linien hat die Pünktlichkeit gegenüber 2011 nochmal abgenommen. „Wir brauchen Verbesserungen bei der Infrastruktur“, so Reinkober.

Pech für die Kunden: Der VRS wird – wie bereits 2012 beschlossen – zum 1. Januar 2014 die Preise um 3,6 Prozent erhöhen.

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