Die Parkhaus-Tragödie an Rosenmontag: Es war kein Unfall im Alkohol-Rausch. Nach EXPRESS-Informationen waren weder Sven (19) noch Nina (16, beide Namen geändert) stark alkoholisiert, als sie im Auto vom 8. Parkdeck der Stiftsgarage in die Tiefe rasten. Es gibt auch bislang keinerlei Hinweise auf einen Selbstmordversuch. Alles deutet auf ein schlimmes Unglück hin.
Rosenmontagabend. Nina und Sven fuhren zur Stiftsgarage, Kölnstraße. Nach EXPRESS-Informationen tankten sie dort und kauften ein – Alkopops (haben im Schnitt 5,5 % Vol.). Beide erweckten in keiner Weise den Eindruck, betrunken zu sein.
Gegen 19.15 Uhr zogen die Jugendlichen dann ein Parkticket. Ab wann Sven die erst 16-jährige Nina ans Steuer seines Skodas ließ, ist noch unklar. Doch sie soll bereits auf dem 2. Parkdeck Fahrübungen gemacht haben. Anschließend ging es hoch aufs 8.
Dort passierte wenige Minuten später das Unfassbare. Der Skoda raste auf die Betonbrüstung zu – Nina hatte wohl Bremse und Gas verwechselt oder war abgerutscht. Panik! Sven versuchte noch den Aufprall zu verhindern, zog die Handbremse – vergeblich.
Der Pkw riss die Mauer um, stürzte in die Tiefe. Sven aus dem Westerwald, der in Bonn eine Elektroniker-Ausbildung machte, war sofort tot. Nina liegt seitdem in der Uni-Klinik im Koma. Die Bonner Schülerin kämpft um ihr Leben.
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