Feuerwehreinsatz im Polizeipräsidium! Aber nicht wegen eines Brandes, sondern wegen einer Zellentür – die ließ sich partout nicht aufschließen! Und in der Zelle hockte ein mutmaßlicher Menschenhändler (20), der eigentlich der Haftrichterin vorgeführt werden sollte…
Die Zellentüren sind speziell gesichert, daher hatten die Beamten sofort die Wehr alarmiert. Die rückte mit einem Winkelschleifer an – und flexte die Zellentür auf!
Bis es so weit war, drehten Tatverdächtiger und Richterin eine Stunde lang Däumchen. Währenddessen bekam der Zelleninsasse aus Bulgarien alles, was passierte, von einem Dolmetscher erklärt. Polizeisprecherin Daniela Lindemann: „Er zeigte sich verständnisvoll.“ Der Bulgare war in seiner Heimat gefasst und nach Bonn überstellt worden, weil er zu dem Zuhälterring gehören soll, den die Polizei im Juli sprengte.
In zwei Bornheimer Billighotels und Wohnungen nahm sie neun seiner Landsmänner fest, die seitdem in U-Haft sitzen. Dort sitzt der 20-Jährige jetzt auch. Kaum war die Tür auf, schickte ihn die Richterin in den Knast.
Warum sich der Schließmechanismus der Gewahrsamstür nicht öffnen ließ, ist noch unklar. Vor zwei Jahren hakte es dort schon einmal. Anwalt Michael Hakner war mit seinem Mandanten eingesperrt, weil der Riegel der Zelle klemmte.
Das war nur eine kleine Panne im von Baumängeln gebeutelten Präsidium. Mit Bezug im Oktober 2006 gab es 20.000 Mängel! Von Lüftungsproblemen, Leichengeruch aus der Asservatenkammer bis hin zur unter Wasser stehenden Kantinenküche. Laut Frank Buch, Sprecher des Bau- und Liegenschaftsbetriebes, seien aber inzwischen alle wesentlichen Mängel behoben.
Knastwärter halfen Drogenbande
Die zwei Gefängniswärter der JVA Rheinbach sollen 635 Gramm Heroin und 800 Gramm Cannabis in den Knast geschmuggelt haben. Jetzt droht den beiden der Verlust des Beamtenstatus.
Die Hitparade der Strippenzieher
In unserer Serie „Die jecke 11“ , der besonderen närrischen Hitparade, geht es mal um die besten Events, die tollsten Kostüme oder die beliebtesten Künstler. Heute erfahren Sie alles über die elf wichtigsten Strippenzieher im Bonner Karneval.
Freier: Ich hätte gern für 6 Euro Sex
Ein Mann hatte die Funktion des Sexsteuer-Automaten völlig verkannt, wollte zum Schnäppchenbetrag von sechs Euro Sex! Den bekam er nicht – deshalb beschwerte sich der Freier bei der Stadt.