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Nach Brandanschlag: Angst vor giftigem Ruß

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Nachdem Unbekannte einen Kinderwagen ansteckten, ist das ganze Treppenhaus rußgeschwärzt.
Nachdem Unbekannte einen Kinderwagen ansteckten, ist das ganze Treppenhaus rußgeschwärzt.
Foto: Thomas Banneyer
Bonn –  

Satte zehn Tage sind mittlerweile vergangen, seit ein Brandanschlag das Treppenhaus im Mietshaus Masurenweg 1 verwüstete (EXPRESS berichtete). Doch immer noch liegt Schutt im Keller, immer noch sind die Wände rußgeschwärzt.

„Man bekommt im Treppenhaus überhaupt keine Luft, der Ruß ist bis ins oberste Stockwerk gestiegen. Und jetzt sagt man mir auf Anfrage, dass erst am 2. August gereinigt wird. Das kann doch nicht sein, diese Ablagerungen sind doch gesundheitsschädlich“, schimpft Bewohnerin Monika Brattig. „Außerdem steht der ganze Keller voll mit Unrat, der noch nicht beseitigt worden ist.“

EXPRESS hörte bei der Deutschen Annington nach, der das Haus gehört. Sprecher Dr. Jürgen Frech: „Wir waren unmittelbar nach dem Brand vor Ort. Allerdings konnten wir mit den Sanierungsarbeiten noch nicht anfangen, da die Gebäudeversicherung einen Gutachter bestellt hat.“ So lange nicht klar sei, ob etwa Teile des Putzes entfernt werden müssen, könne das Treppenhaus nicht wieder hergerichtet werden.

Doch ein kleines Trostpflaster gibt es immerhin: „Wir werden veranlassen, dass zumindest die Treppe schon Anfang der Woche gereinigt wird“, verspricht Frech.

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