Mysteriöses Verbrechen in der Idylle. Ein Wäldchen bei Königswinter-Stieldorf, ein romantischer Weg, ganz in der Nähe eine Pferdekoppel - hier wurde offenbar eine Joggerin (30) Opfer eines Vergewaltigers! Als die Polizei die 30-Jährige Montagabend fand, war sie an einen Baum gefesselt.
Als der Notruf um 20.45 Uhr einging, rasten sofort acht Streifenwagen los. Trotz der Fesseln war es der Joggerin gelungen, selbst mit ihrem Handy die Polizei zu alarmieren. Mit bebender Stimme erzählte sie am Telefon von ihrem Martyrium.
Eine Suchaktion startete. Denn das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer konnte nur grob erklären, wo es sich befand. Dazu beschrieb die junge Frau eine nahe Pferdewiese. Ein Polizeihubschrauber suchte das Gebiet aus der Luft ab.
Gegen 22 Uhr wurde die Frau endlich im Wald gefunden. Sie lag im Dickicht, war noch größtenteils an einen Baumstumpf gefesselt. Der Tatort liegt 50 Meter von einem Spazierweg und rund 1,5 Kilometer von Stieldorf entfernt.
„Die Frau gab an, von einem Unbekannten attackiert worden zu sein“, so Polizeisprecher Frank Kreft. „Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Sexualdeliktes laufen.“
Die 30-Jährige aus Königswinter erzählte, dass ihr Peiniger ihr mit einem Stein auf den Kopf schlug, sie in den Wald zerrte und sie dann brutal vergewaltigte. Der Alptraum jeder Joggerin...
Was der 30-Jährigen genau wiederverfahren ist: noch unklar. Gestern wurde die 30-Jährige vernommen und von einem Arzt untersucht. Vom Täter fehlt bislang jede Spur.
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