Als das Feuer ausbrach, schliefen Martha und Josef Linke tief und fest…
Im Keller ihres Hauses tobte währenddessen ein Inferno, Flammen schlugen, zerstörten den Wäschetrockner, lebensgefährlicher Qualm breitete sich rasend schnell aus. Das Ehepaar bekam zwei Etagen höher davon nichts mit – erst, als ihr Rauchmelder vor der Zimmertür sie aus dem Schlaf riss!
Der schrillte mit 120 Dezibel los. So, als hätte jemand neben dem Bett der Linkes einen Presslufthammer gestartet. Zum Glück – denn ohne Rauchmelder wäre das Ehepaar aus Weilerswist vermutlich tot.
„Als wir wach wurden, war schon alles voll dichtem Rauch“, erzählt Martha Linke (57). Der Qualm biss in ihre Augen, reizte den Hals. Sie machte schnell ein Handtuch nass, um damit ihr Gesicht zu schützen. „In den Keller runter habe ich es nicht mehr geschafft“, so ihr Ehemann Josef (60). „Wir haben uns gerade noch eine Jacke übergeworfen, sind dann raus.“
Kurz darauf rückte die Feuerwehr da, bekämpfte die Flammen unter Atemschutz. Die Kripo beschlagnahmte den Brandort. Offenbar hatte heiße Asche das Feuer ausgelöst!
Josef Linke hatte sie einen Tag zuvor umgefüllt, dabei war wohl ein Funke ins Anzündholz gesprungen – der muss stundenlang gekokelt haben, bis er Flammen schlug! Schnell entstand in dem Kellerraum eine solche Hitze, dass sogar ein Feuerlöscher explodierte.
Ein ebenfalls dort installierter Rauchmelder ging los, doch die Linkes hörten ihn oben nicht. Doch zum Glück gibt es in ihrem Haus, in dem sehr viel Holz verbaut ist, gleich fünf Melder!
Weihnachten vor 20 Jahren hatte das Ehepaar schon mal einen Kaminbrand. „Seitdem haben wir in nahezu jeden Zimmer Rauchmelder“, erklärt Martha Linke. „Zusätzlich sind wir durch unseren Sohn sensibilisiert, der bei der Flughafenfeuerwehr ist.“
Das Ehepaar ist sich einig: „Der Rauchmelder hat uns das Leben gerettet. Das sollte wirklich auch in NRW Vorschrift werden.“ Ihr Lebensretter kostete 30 Euro, doch es gibt sie auch schon ab fünf Euro.
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