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Mit Pistole am Kopf bedroht: Einbrecher fesselten ihn an die Dusch-Armatur

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Margarit Krastev (24) zeigt, wie er in der Badewanne gefesselt wurde.
Margarit Krastev (24) zeigt, wie er in der Badewanne gefesselt wurde.
 Foto: Post
Siegburg –  

Sie fesselten ihn an die Badewannen-Armatur, hielten ihm eine Pistole an den Kopf, drohten, ihn zu töten. Dabei hatte sich der Bulgare Margarit Krastev (24) so auf den Urlaub bei seinen Cousinen in Siegburg gefreut – doch er wurde zum Horror-Trip!

Der 24-Jährige fiel in der Wohnung seiner Cousinen (Luisenstraße) brutalen Einbrechern in die Hände – und musste sechseinhalb Stunden gefesselt und in Todesangst in der Badewanne ausharren!

Der Alptraum begann gegen 16 Uhr. Margarit Krastev lag auf dem Sofa, erholte sich von den Reisestrapazen. Er war alleine. Doch plötzlich ging die Wohnzimmertür auf – und ein maskierter Mann kam mit vorgehaltener Pistole rein.

Sechseinhalb Stunden harrte er so aus, bis seine Cousinen Emilia (22) und Todorka (30, kleines Foto mit Margarit) nach Hause kamen.
Sechseinhalb Stunden harrte er so aus, bis seine Cousinen Emilia (22) und Todorka (30, kleines Foto mit Margarit) nach Hause kamen.
 Foto: Post

„Er riss mich am Arm hoch, schlug mir die Faust ins Gesicht und zerrte mich Richtung Bad“, erzählt Margarit auf Bulgarisch, seine Cousine Todorka (30) dolmetscht. Er sah noch, wie ein zweiter Täter im Schlafzimmer die Schränke durchwühlte – dann stieß ihn sein Peiniger in das kleine Badezimmer seiner Cousinen.

Der 24-Jährige musste sich in die Wanne knien. Dort wurden seine Hände mit Jalousienband an der Armatur festgezurrt. Als er noch geknebelt werden sollte, wehrte sich Margarit. Doch per Zeichensprache machte ihm der Täter klar, was ihn erwartet, wenn er schreit: Er legte den Finger an den Mund, machte „psssst“ – und hielt dem Bulgaren die Pistole an den Kopf!

Die Einbrecher schlossen Margarit im Bad ein, flüchteten mit Schlüssel und Beute (Geld, Schmuck). Währenddessen hockte ihr hilfloses Opfer Stunde um Stunde in der Badewanne, bis gegen 22.30 Uhr seine Cousinen nach Hause kamen. Sie riefen die Polizei, die dann die Badezimmertür aufbrach.

Margarit kam leicht verletzt ins Krankenhaus. Er wollte eigentlich länger zu Besuch bleiben, doch nach dem Vorfall will er so schnell wie möglich zurück nach Hause.

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