Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch muss sich fühlen wie im Märchen: Bonn ist pleite, viele Projekte stehen auf der Kippe. Und genau in dem Moment meldet sich anonym ein Millionär – und hilft der Stadt aus der Patsche!
Der Wahnsinn, was der unbekannte Gönner für Bonn tun will! EXPRESS erfuhr exklusiv vom Schreiben einer Bonner Anwaltskanzlei, die sich im Namen ihres ältesten Mandanten bei der Stadt meldete.
Der hat unglaubliche Pläne:
Das marode Stadthaus wird abgerissen. An Stelle des hässlichen Klotzes entsteht ein prachtvoller Immobilienkomplex mit Geschäften, Büros und Wohnungen. Die Architektur lehnt sich an das angrenzende Gerichtsgebäude an.
Die Verwaltung zieht in ein Technisches Rathaus. Der millionenschwere Mister X verhandelt schon seit 4 Jahren mit dem Land über das alte Polizeipräsidium an der B9. Das will der Mann, der seine Identität nicht preisgeben will, aufhübschen, entkernen, so Raum für 1600 Mitarbeiter der Stadt schaffen.
Das alte Stadthaus am Bottlerplatz wird zum „Haus der Bildung“ für VHS und Stadtbibliothek. 20 Millionen Euro lässt Mister X in die Sanierung fließen. Das Siemenshaus will er im Gegensatz zu aktuellen Plänen nicht abreißen. Der Bonner hält allerdings die Option offen, auch Richtung Windeckbunker weiterzubauen.
Einen dreistelligen Millionenbetrag will der Gönner insgesamt locker machen. Aber nicht nur das! Solange er lebt, leitet Mister X 20 Prozent der Mieteinnahmen an die Stadt weiter – und die soll damit karitative Projekte finanzieren.
Stirbt der Millionär, fließt das erwirtschaftete Geld in eine Stiftung. Das kann die Stadt dann komplett weiter für Soziales einsetzen.
Wie kam es zu dem Millionen-Angebot, das sie Stadt momentan intensiv prüft? Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch hatte in einem Interview Bürger mit Vermögen aufgerufen, die Stadt bei wichtigen Entwicklungsprojekten zu unterstützen.
Und da fühlte sich der kinderlose Unternehmer offensichtlich angesprochen. OB Nimptsch: „Das ist natürlich ein gutes Zeichen und sehr schön. Da fühlt man sich schon ein wenig wie im Märchen. Aber ich haben in meinen gut 100 ersten Tagen als Oberbürgermeister gemerkt, wie sehr sich die Menschen in Bonn mit ihrer Stadt identifizieren, nicht nur Zeit, sondern auch Geld investieren.“
Was haltet ihr von den verrückten Millionenplänen des unbekannten Gönners? Gebt eure Kommentare ab unter www.facebook.com/express.de!
Kältefrei für die Schüler
Rhein-Sieg-Gymnasium: Wegen der total maroden Heizungsrohre und nicht vorhandener Wärmeisolierung konnte die Kälte durch Außenwände und alte Fenster in die Säle eindringen.
Erst Freispruch, bald lange Haft?
Die Angeklagte war 447 Tage aus dem Knast raus. Im Februar 2010 war die Multi-Millionärin Esther D. (56) in ihrer Villa mit einer Picasso-Schale erschlagen worden.
„Nils“ will jetzt mit den Ponys schmusen
Jungtier stand plötzlich auf Pferdehof. „Er will zwar offensichtlich nicht weg, und wir haben ihn alle liebgewonnen, trotzdem muss er in eine artgerechte Umgebung zu Artgenossen.“