Thema Sozialticket: Nach vielen Querelen und Diskussionen gibt’s jetzt die „bönnsche Lösung“.
Wenn der neue MobilPass zum 1. März eingeführt wird, bekommen sozial schwache Bonner mehr Unterstützung als etwa die Menschen im Rhein-Sieg-Kreis. Das will die schwarz-grüne Koalition am Donnerstag im Rat beschließen.
Bonn-Ausweis-Inhaber (rund 26 000 sind aktuell ausgestellt) bekommen das im Bonner Stadtgebiet gültige 4er-Ticket Preisstufe 1b für 5 (statt 5,60 Euro Grundtarif fürs Sozialticket) und das Monatsticket für 31,80 Euro (statt 34,50 Euro). Außerdem werden in Bonn zusätzlich die Kinder-4er-Tickets rabattiert – kosten statt 3,90 (Kurzstrecke) oder 5,70 Euro (Preisstufe 1b) nur die Hälfte. Das gibt es in anderen Kommunen nicht.
„Wir haben die bestmögliche Lösung für Bonn herausgeholt und sind stolz, dass auch sozial Schwache weiter mobil sein können“, so Doro Paß-Weingartz (Grüne). Und auch der Kämmerer kann nicht motzen: Trotz der im Vergleich mit anderen Kommunen besseren Leistungen spart die Stadt dank Landesgeldern eine Million Euro jährlich.
Doch der Opposition reicht das nicht: „Das ist eine Mogelpackung, die Preise sind noch zu hoch“, wettert Werner Esser (SPD). Ebenso wie die Sozialdemokraten hat auch die Linke einen Änderungsantrag eingebracht, will ein Monatsticket für 25 Euro.
Bonner Islamist: Tötet die Mitglieder von "Pro NRW"
Ein radikaler Islamist aus Bonn hat konkret zum Mord aufgerufen. In einem einflussreichen dschihadistischen Internet-Forum sagte er: „Ihr sollt die Mitglieder der Pro NRW alle töten.“ Das Innenministerium nimmt die Sache ernst, schreibt die "taz".
Nackt-Protest bald auch in Bonn?
Mutige Frauen aus der Ukraine, die mit ihren Nackt-Demonstrationen weltweit für Aufsehen sorgen. Kommen die offenherzigen Feministinnen bald auch nach Bonn?
In neuer Moschee können bald 600 Muslime beten
Der Bau in Tannenbusch wird nur durch Spendengelder finanziert. Der EXPRESS hat sich den Rohbau angesehen, der die größte Moschee Bonns werden soll.