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Mega-Rummel: EXPRESS bei den Helfern von Pützchens Markt

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Bonn –  

Jetzt jeit et loss! Fünf Tage lang dürfen sich die Bonner wieder auf Rummel, Riesenrad und Rievkooche freuen. Ein weiteres „R“, ohne das Bonns größtes Volksfest kaum auskäme, bekommen die Besucher aber nicht oder selten zu Gesicht. Es sind die vielen Rumänen, die den Aufbau des großen Jahrmarktes tatkräftig unterstützen.

Su sin se all he hinjekumme. . .Von seinem Wohnwagen aus beobachtet Kirmes-König Rolf Barth (53), wie sechs rumänische Hilfskräfte seine „Wilde Maus“ auf Vordermann bringen. „Sie arbeiten gut für kleines Geld. Viele ziehen mit uns durchs Land. Die meisten sind jahrelang dabei“, erzählt der Schausteller. Seine Frau ergänzt: „Sie gehören für uns zur Familie, sind Freunde geworden.“ Für den Aufbau werden bis zu zwölf Stunden benötigt, Barths Team ist eingespielt, alle verstehen sich.

Von Verstehen kann beim „Octopussy“ keine Rede sein. „Wie meine Jungs heißen? Ich nenne sie nur »Du da!« und muss ihnen alles mit Hand und Fuß erklären“, erzählt Junior-Chef Marcel Markmann (25). Die meisten Arbeiter kommen mit Reisebussen, wohnen teilweise zu dritt auf 10 Caravan-Quadratmetern.

So auch Robert (39), Paul (33) und Florin (40). Die drei Brüder kommen aus Craiova, arbeiten am Riesenrad. „Ich bin seit sechs Jahren dabei. Wir arbeiten am Tag acht Stunden, bekommen eine kleine Pauschale im Monat.“

Ihr Vorgesetzter Heiko Körbs (50) ist damit zufrieden: „Robert war der Erste. Er empfahl seine Brüder. Für uns gut, so sparen wir uns die Vermittlergebühr.“ Der Aufbau ist also fest in rumänischer Hand: Auch am Autoscooter, wo Bogdan (23) und Ovidiu (40) arbeiten. „Neun Monate sind wir mit der Schaustellerfamilie unterwegs, danach besuchen wir unsere eigene in der Heimat.“

Neben den deutschen Chefs und den rumänischen Leiharbeitern, finden wir auch einen Holländer. „Wir sind doch alle gleich, eine riesige Gemeinschaft“, sagt Boostermaxxx-Junior-Chef Joepi Hoefnagels (18) und winkt seinem rumänischen Leiharbeiter Marius (28) freundlich zu.

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