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Express.de | Maghreb-Täter: „Nafri“-Alarm jetzt auch in der Bonner Innenstadt
27. January 2016
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Maghreb-Täter: „Nafri“-Alarm jetzt auch in der Bonner Innenstadt

Stiftsplatz

Am Stiftsplatz wurde vor kurzem eine Frau von „Nafris“ umzingelt. Dort befinden sich viele Call-Shops und Afro-Läden.

Foto:

Schwaiger

Bonn -

Sie rotten sich zusammen und gehen auf Jagd: Gruppen junger Straftäter aus Marokko oder Tunesien bedrängen Frauen, begrapschen und beklauen sie.

Seit den Sex-Übergriffen in der Silvesternacht in Köln verbreiten die sogenannte „Nafris“ (Nordafrikaner) Angst und Schrecken. Auch in Bonn kam es jetzt innerhalb kurzer Zeit gleich zu zwei krassen Übergriffen!

Stiftsplatz, gegen 16.30 Uhr. Elke P. (47, Name geändert) wollte zu ihrem geparkten Auto, als sie plötzlich von rund sechs jungen dunkelhäutigen Männern umzingelt wurde! Alle nicht älter als 18 und ganz offensichtlich gebürtige Nordafrikaner.

Die Bonnerin hörte noch, wie sie sich untereinander auf Französisch verständigten, dann kamen sie immer näher. Elke P. hatte keine Chance!

Die Gruppe bedrängte sie körperlich, schubste sie. Dann ließen die jungen Männer von der 47-Jährigen ab. Später stellte die Frau fest, dass aus ihrer Tasche die Geldbörse fehlte.

Vier Tage zuvor  war bereits Greta H. (43) am Beueler Brückenforum sexuell belästigt worden – die Täter offenbar ebenfalls „Nafris“!

Gegen 20.30 Uhr wollte die Bonnerin dort auf eine Karnevalssitzung. „In der Nähe des Haupteingangs machten mich vier junge Männer an, als ich an ihnen vorbeiging. Sie sahen arabisch aus, waren betrunken – und bezeichneten mich mehrfach als 'Fotze'.

Die heizten sich untereinander regelrecht auf, beschimpften mich immer weiter“, erzählt die 43-Jährige. „Ich hatte Angst und bin ganz schnell ins Brückenforum gerannt.“

Besondere Aufmerksamkeit an Karneval

Die Polizei ist alarmiert. Besonders im Hinblick auf Karneval. „Wir werden das an den tollen Tagen genau beobachten“, so Sprecher Robert Scholten.

Die Kräfte seien schon am Bahnhof präsent, erklärt er. Offenbar ist zu befürchten, dass Kölner „Nafri“-Täter zum Karneval nach Bonn anreisen.

„Sollten wir zugereiste Gruppen feststellen, die nichts Gutes im Schilde führen, werden wir energisch durchgreifen“, erklärt Scholten weiter. „Bei Überprüfungen können wir sehr schnell feststellen, ob betreffende Personen bereits einschlägig bekannt sind.“

Auch die SWB setzt alles dran, dass in den Bahnen, in denen sich die Jecken drängen, und an den rappelvollen Haltestellen weder Straftaten noch Unfälle passieren.

„Für die Kollegen heißt das, dass sie besonders aufmerksam sein müssen“, so Sprecher Werner Schui. Unter anderem sei an den Haltestellen  zusätzliches Servicepersonal im Einsatz.