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Mädchen missbraucht: 4,5 Jahre für fiesen Modelagenten (46)

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Beim Prozessauftakt am 14. Mai versteckt sich M. vor den Fotografen und Videokameras.
Beim Prozessauftakt am 14. Mai versteckt sich M. vor den Fotografen und Videokameras.
Foto: Erhard Paul
Bonn/ Sankt Augustin –  

Im Gerichts schockierte er mit seinen verqueren Ansichten zu Liebe und Sex. Jetzt sind potenzielle neue Opfer erst mal vor ihm sicher: Modelagent Michael M. (46) muss viereinhalb Jahre in den Knast, bekam ein Berufsverbot.

Richter Dr. Volker Kunkel musste vor der eigentlichen Urteilsverkündung mal Dampf ablassen. Wenn Sex zwischen Erwachsenen und Kindern branchenüblich sei, wie M. behauptet hatte, müsse das Modelbusiness stärker strafrechtlich unter die Lupe genommen werden.

„Außerdem hat uns erstaunt, wozu junge Mädchen offenbar bereit sind, um sich den Traum vom Modeldasein zu verwirklichen und was Eltern alles zulassen“, so Kunkel.

M. hatte ab 2008 mehrere Mädchen (das jüngste Opfer war 13!) zu seinen Musen „auserkoren“, zwang die Teenager mit dem Versprechen erfolgreiche Models zu werden zum Sex. Schlimm: Als er die damals 13-Jährige missbrauchte, saß ihre Mutter in einem Warteraum ein Stockwerk tiefer.

Für sexuellen Missbrauch einer Schutzbefohlenen und schweren sexuellen Missbrauch eines Kindes gab’s für den einschlägig vorbestraften Sankt Augustiner viereinhalb Jahre Knast. Im Anschluss darf er fünf Jahre nicht als Agent arbeiten oder beruflich Menschen unter 21 fotografieren.

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