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Kurz vor Abgabe in Familie: Bulldogge fiel Tierpfleger an

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Ein solcher American Bulldog fiel den Pfleger an.
Ein solcher American Bulldog fiel den Pfleger an.
Bonn –  

Schock im Bonner Albert-Schweitzer-Tierheim:

Ein Tierpfleger wurde von einem American Bulldog angefallen und schwer verletzt. Und das an dem Tag, als der Hund in eine Familie mit Kind abgegeben werden sollte.

Vorsitzende Barbara Töpfer
Vorsitzende Barbara Töpfer
Foto: Manuela Benecke

Wir sind alle fassungslos, wie das passieren konnte“, beschreibt die Vorsitzende des Tierschutzvereins Bonn, Barbara Töpfer, die Stimmung im Tierheim nach der Beißattacke. Gegen 15 Uhr wollte der erfahrene Tierpfleger Rene P. (32) dem American Bulldog (zählt in Nordrhein-Westfalen zu den so genannten „Listen-Hunden“ der Kategorie zwei, darf also erst nach Wesenstest ohne Leine laufen) ein Geschirr anlegen, da passierte es: Unvermittelt verbiss sich der massige Hund in P.s Körper. Fügte ihm schwere Verletzungen am Bein zu.

Eine Zeugin: „Es mussten zwei weitere Pflegerinnen mit Eisenschlingen dazwischen gehen, um den Hund von dem Mann zu trennen.“ Rene P. erlitt starken Blutverlust, musste durch Sanitäter und Notarzt noch vor Ort behandelt werden, bevor er in die Uni-Klinik abtransportiert werden konnte. „Das Tier wurde daraufhin sofort eingeschläfert“, so Barbara Töpfer. Der Hund habe sich zuvor super verstanden mit dem Pfleger, der unter Kollegen als „Hundeflüsterer“ gilt. Heikel: Das Tier sollte noch am gleichen Nachmittag in eine Familie mit Kind (5) vermittelt werden.

„So etwas habe ich in meinen 30 Jahren im Verein noch nicht erlebt. Der Tierpfleger und unsere Hundetrainerin haben den Hund als unauffällig angesehen“, sagt Töpfer, die betont, dass bei ordentlicher Sozialisierung und Erziehung kein Hund aufgrund seiner Rasse gefährlich ist.

Rene P. befindet sich auf dem Weg der Besserung, soll Ende der Woche aus der Uni-Klinik entlassen werden.

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