Droht dem Bonner Hafen das Aus? Die Gefahr besteht, seit sich Köln entschlossen hat, den Godorfer Hafen auszubauen. Die Nachbarhäfen Bonn und auch Köln-Niehl bekommen damit große Konkurrenz.
Drei Häfen am Rhein auf 35 Kilometer Länge. EXPRESS fragte: Gibt es dann überhaupt genug Schiffe für alle?
Bonns Hafenbetreiber Alfons am Zehnhoff-Söns warnt: Es könnte zu einem ruinösen Preiskampf kommen! Und erklärt: „Wir sind nicht gegen einen gesunden Wettbewerb. Wenn alle ihr Bestes geben und dabei existieren können, ist das in Ordnung.“
Aber: Möglicherweise gibt es mit einem großen modernen Godorfer Hafen einfach ein „Zuviel“ an Wettbewerb in der Region.
„Die großen Investitionen in Bonn (16 Millionen Euro) als auch später in Köln (ca. 65 Mio) müssen sich ja auch auszahlen!“ Und der Bonner Hafenbetreiber sieht die Wirtschaftlichkeit des Godorfer Ausbaus eher skeptisch.
Derzeit wird am Bonner Hafengelände 2010 kräftig gebaut. Bis Ende 2011 soll die Kaimauer verlängert werden, auch die Abfertigung wird beschleunigt. Ist das genug?
Zehnhoff-Söns: „Wir werden unser Service-Level noch weiter steigern und mehr Flexibilität anbieten.“ Denn Bonn gilt in der Branche als eine super Anlaufstelle mit guten Verbindungen.
Auch Victoria Appelbe von der Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn sieht eine mögliche Gefahr für den Hafen Bonn. Noch seien die Folgen des Godorfer Ausbaus für den Wettbewerb nicht einzuschätzen.
Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg sieht Handlungsbedarf. Verkehrsexperte Kurt Schmitz-Temming: „Bonn ist gut gewappnet. Aber jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, sich mal im Rheinland zusammenzusetzen und ein einheitliches Regionalkonzept zu entwickeln.“
Dicke Muckis für Roncalli op Bönnsch
Nachdem er vor zwei Jahren sein 35-jähriges Jubiläum in Bonn groß gefeiert hat, ist er jetzt mit dem neuen Programm mit dem witzigen Titel „Time is Honey“ zurück.
Bonn hat Lust – Sex-Tickets heiß begehrt!
Bonn stöhnt – und das nicht nur wegen der Hitze. Die Liebesdamen auf der Immenburgstraße hatten im ersten Halbjahr 2013 gut zu tun. Die Sex-Steuer boomt.
Land startet Ausstiegsprojekt
Bonn wird zum Salafisten-Zentrum, gilt als Tummelplatz gewalttätiger Gotteskrieger. Das NRW-Innenministerium startet deshalb ein Pilotprojekt mit dem Namen „Wegweiser“.