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Jetzt Videoaufnahmen am Hauptbahnhof: Bonner Bombe: Verdächtige seit Jahren im Visier der Fahnder

Nach dem Bombenfund suchten Bundespolizisten im Hauptbahnhof das Gleisbett ab.
Nach dem Bombenfund suchten Bundespolizisten im Hauptbahnhof das Gleisbett ab.
Foto: Erhard Paul
Bonn –  

Die Bonner Bombe: Jetzt endlich werden am Bonner Hauptbahnhof die Videoaufnahmen aufgezeichnet. Und die Deutsche Bahn will im Februar zu einem Sicherheitsgipfel einladen, berichtet die "Bild am Sonntag". Teilnehmen sollen Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CDU), Ländervertreter, die Bundespolizei und Datenschützer.

Ärger gibt es aber noch immer darüber, wer die Videoüberwachung zahlt. Während die Bundespolizei argumentiert, "es gibt so etwas wie unternehmerische Sicherheitsvorsorge", geht die Deutsche Bahn weiter davon aus, dass die Polizei zuständig sei.

Laut "Focus" hatten die Fahnder schon vor zweieinhalb Jahren zwei der drei verdächtigen Islamisten im Visier, die am versuchten Bonner Anschlag beteiligt gewesen sein sollen. Das NRW-Landeskriminalamt habe damals die Generalbundesanwaltschaft gebeten, gegen die Gruppierung "Deutsches Schabab" zu ermitteln. Die lehnte ab, weil die Verdachtslage zu dünn erschien.

Im Zusammenhang mit der zum Glück nicht detonierten Bonner Bombe führe eine Spur zu zwei Schlüsselfiguren der rheinischen Somali-Zelle.

Experten des Bundeskriminalamtes befürchten, dass Deutschland Terroranschläge mit ferngesteuerten Modellflugzeugen und Drohen drohen. Als Täter kämen Fanatiker "aus dem Bereich des islamischen Terrorismus" in Frage.

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