Bonn - Skandal im Bonner Landgericht. Bonna Miriam I. (Schmitz) beantragte die Trennung von ihrem Prinzen Ralf I. (Birkner).
Verhandelt wurde unter Vorsitz von Landgerichts-Präsident Kurt Pillmann. „Die Bonna möchte eine einvernehmliche Trennung. Deshalb verzichtet sie auch auf jegliche Umgangsregelungen, Unterhalt oder Haushaltsteilung“, so Bonna-Anwalt Dr. Claus Recktenwald.
„Ich möchte als Jungfrau zum Kölner Dreigestirn wechseln. Das Kölner Dreigestirn kann eine echte Frau gebrauchen“, so die Bonna in ihrer Begründung. „Die Jungfrau hat einfach keine Ahnung in Sachen Schönheit, Köln ist viel attraktiver, und ich hätte zwei staatse Kerle an meiner Seite“, Bonna Miriam weiter.
Prinz Ralf I. antwortet darauf sehr erregt: „Die Bonna sammelt seit gut fünf Wochen Geschenke und Titel von den Bonner Bürgern ein. NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat sie sogar zur NRW-Landesbeauftragten für den Bonner Sonnesching an Rosenmontag ernannt. Ich bin entschieden dagegen.“
Auch Festausschuss-Präsident Horst Bachmann äußerte sich sehr besorgt: „Das wäre für die Bonner eine exis tenzgefährdende Angelegenheit. Der Festausschuss hat sich den Titel Prinz und Bonna beim Patentamt schützen lassen. Wir mussten ein Jahr prozessieren, da eine Firma Prinz aus Hamburg dagegen war und wir nur mit der Begründung, dass Prinz und Bonna zusammengehören, gewonnen haben“, so Bachmann.
„Ich werde jetzt mit den Parteien alleine ein Media- tionsgespräch führen“, so Landgerichts-Präsident Pillmann und verschwand mit dem Prinzenpaar in einen Nebenraum. Fünf Minuten später Erleichterung bei allen Anwesenden. Prinz und Bonna haben sich bei einem leckeren Kölsch mit dem Landgerichtspräsidenten wieder versöhnt. „Jetzt haben wir unseren Sonnesching endlich wieder“, freut sich Prinz Ralf.
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