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Inder (26) vor Gericht: Erst Sex im TV, dann fiel er über Isa (18) her!

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Beim Fernsehen kam der Mann auf die brutale Idee.
Beim Fernsehen kam der Mann auf die brutale Idee.
 Foto: dpa (Symbolbild)
Bonn –  

Über zwei Jahre nach der Tat wurde Issam T. (26, Name geändert) durch eine DNA-Spur überführt. Jetzt steht der Inder vor dem Bonner Landgericht – wegen Vergewaltigung!

Am frühen Morgen des 1. März 2009 schlich T. mit einem Messer in die Wohnung einer jungen Bonnerin (19) am Florentiusgraben.

Er bedrohte Melanie (Namen geändert) und Freundin Isa (18), die neben ihr auf dem Sofa geschlafen hatte, mit einem Messer. Dann sperrte er die jungen Frauen abwechselnd im Badezimmer ein, vergewaltigte die 18-Jährige.

Jetzt zum Prozessauftakt hat der Koch (wurde in Ostdeutschland schon wegen eines Raubüberfalls auf die Frau seines Chefs zu sieben Jahren Knast verurteilt) die Tat gestanden. Eigentlich habe er auf die Idee eines Kumpels hin Melanie nur erschrecken wollen.

Erklärung: Die junge Frau war die Lebensgefährtin eines dritten Kumpels, der sich über fremden Männerbesuch in ihrer Wohnung geärgert haben soll. Nach anfänglichem Zögern ging Issam T. dann auf den Vorschlag ein.

Die Vergewaltigung Isas sei nicht geplant gewesen. Erst, als beim Rumzappen im Fernsehen Werbeclips für Sex-Hotlines gelaufen seien, wäre ihm die Idee gekommen, so der Angeklagte: „Ich muss zugeben, dass mich das erregte.“

Nachdem er Isa missbraucht hatte, flüchtete der Inder. Erst, als er 2011 in Dessau-Roßlau wegen des Raubüberfalls verurteilt wurde, ein DNA-Profil des 26-Jährigen angelegt wurde, war klar: Er ist auch der Vergewaltiger vom Bonner Florentiusgraben.

Die beiden Opfer haben die Attacke zum Glück ganz gut weggesteckt. „Ich werde mir von ihm nicht mein Leben kaputt machen lassen“, sagte Vergewaltigungsopfer Isa (heute 22) kämpferisch. Der Prozess wird fortgesetzt, Issam T. drohen fünf bis fünfzehn Jahre Knast.

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