Empfehlen | Drucken | Kontakt17.02.2012 - 21:47 Uhr

In Beuel: „Patient“ Ärztehaus: Es geht endlich voran

Von CHRISTOF ERNST
Nach längerem Stillstand wird auf der Baustelle am Beueler Rathaus-Dreieck gearbeitet. Bagger bereiten die Grundlage für das sechsgeschossige Ärztehaus, das dort entstehen soll.
Nach längerem Stillstand wird auf der Baustelle am Beueler Rathaus-Dreieck gearbeitet. Bagger bereiten die Grundlage für das sechsgeschossige Ärztehaus, das dort entstehen soll.
Foto: Erhard Paul
Bonn –  

Magisch war dieses Dreieck nie, eher problematisch: Seit 2007 suchte die Stadt nach einem Investor für das Rathaus-Dreieck in Beuel.

Aber trotz internationaler Ausschreibung meldete sich keiner. Dann bekam die „Carus Invest“ aus Köln den Zuschlag, sie kaufte das Grundstück. Und schon stockte das Bauvorhaben erneut.

Die Beueler Wiever hofften schon, sie könnten doch, wie sonst auch immer, das Rathaus erstürmen. Aber dann ging es doch endlich weiter auf dem Beueler Dreieck. Nächstes Probleme ein unterirdischer Bunker. Der Kampfmittelräumdienst rückte an und stellte fest: keine Gefahr.

Jetzt schaufeln die Bagger und dröhnen die Pressluftgeräte. Auch Bäume wurden gefällt, sie sollen später durch Neupflanzungen ersetzt werden. Das alles bereitet den Boden für das, was da auf der schäl Sick aus dem Boden wachsen soll.

Mittelpunkt des Projektes ist ein Facharzt-Zentrum (FAZ), das an der Sankt Augustiner Straße liegt. Das Filetstück umfasst 4.100 Quadratmeter. Der Bau soll sechs Stockwerke hoch werden. Zehn Arztpraxen ein Fitnesscenter, ein Restaurant und ein Lebensmittelmarkt sollen darin Platz finden.

Daran schließt sich ein Büro- und Geschäftshaus mit einer Apotheke an. Damit noch nicht genug: Ein eingeschossiger Pavillon mit Gastro-Angebot soll den Rathausvorplatz attraktiver machen.

Interesse an dem ganzen Projekt scheint vorhanden zu sein: Laut Aussage der Kölner „Carus Invest“ sollen bereits über 60 Prozent des FAZ vermietet sein. Tendenz steigend. Und 2013 dürfen dann auch die Wiever wieder das Rathaus stürmen . . . .

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