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Haribo-Museum: Kriegt das jetzt eine andere Stadt?

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So sollte es aussehen: das Modell für die Haribo-Erlebniswelt in Friesdorf
So sollte es aussehen: das Modell für die Haribo-Erlebniswelt in Friesdorf
Bonn –  

Jetzt steht es also fest: Haribo wird im Umland ein Gelände kaufen, dort wahrscheinlich auch seine „Erlebniswelt“ bauen. Zur Auswahl stehen Grundstücke in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Tja, Bonn, dieser Traum scheint ausgeträumt: In der neuen Erlebniswelt entstehen Museum, Kinderspielepark, Veranstaltungsräume und ein Kino. Nachdem die Pläne am Firmen-Standort in Friesdorf gescheitert waren, hat Haribo eine Beraterfirma mit der Suche nach einem geeigneten Standort beauftragt.

„Dort wird das Logistikzentrum entstehen und es wird darüber nachgedacht, auch die Erlebniswelt dort anzusiedeln“, erklärt Haribo-Sprecher Marco Alfter. „Eventuell ist auch eine Produktionserweiterung denkbar.“

Mehrere Grundstücke in NRW und Rheinland-Pfalz wären in der engeren Auswahl. Alfter: „Wir werden definitiv 2013 ein Grundstück kaufen.“ Den „Such-Radius“ hat Haribo dabei so um Bonn gesteckt, dass Mitarbeiter problemlos zur Arbeit kommen können.

Das Haribo-Museum: Im französischen Uzès hat Haribo bereits so einen hippen Süßigkeiten-Tempel. Die angelockten Touris hätten auch dem Bonner Stadtsäckel gutgetan…

Apropos Stadtsäckel: Muss Bonn um die Gewerbesteuereinnahmen von Haribo bangen? Von einem Komplettumzug könne keine Rede sein, betont Marco Alfter. „Sicher gibt das Gelände mit 30 Hektar den Raum für einen Komplettumzug her. Produktion und Verwaltung bleiben aber vorerst in Bonn.“

Hat die Stadt Bonn jetzt den Schwarzen Peter? CDU-Fraktionsgeschäftsführer Georg Fenninger hatte Akteneinsicht, sagt klar: „Die Verwaltung trifft keine Schuld. Sie hat sich sehr bemüht, Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Die Absage kam von der Haribo-Geschäftsführung.“

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