Empfehlen | Drucken | Kontakt23.08.2009 - 00:00 Uhr

Hardthöhe: Soldat (18) erschießt sich

Von IRIS KLINGELHÖFER
Die Hardthöhe in Bonn, der Hauptsitz des Verteidigungsministeriums.
Die Hardthöhe in Bonn, der Hauptsitz des Verteidigungsministeriums.

Bonn - Fassungslosigkeit bei der Bundeswehr. Ein Gefreiter (18) erschoss sich auf der Hardthöhe mit seiner Dienstwaffe. Es war Selbstmord - offenbar aus Liebeskummer.

Es passierte gegen 15 Uhr. Im Hauptsitz des Verteidigungsministeriums war tüchtig was los, für viele ging der Dienst bis 16 Uhr. Plötzlich ein Schuss!

Hassan A. (Name geändert) war tot. Er hatte sich innerhalb des Geländes der Ostwache mit seiner Waffe selbst gerichtet. Gerade mal 18 Jahre alt. Seinen Dienst in Bonn hatte er erst am 1. Juli aufgenommen.

„Am 20. August gegen 15 Uhr wurde ein 18-jähriger Wachsoldat tot aufgefunden“, bestätigte ein Bundeswehrsprecher auf EXPRESS-Anfrage. Die Bonner Mordermittler wurden eingeschaltet. Polizeisprecherin Daniela Lindemann: „Nach derzeitigem Stand ist von einem Suizid auszugehen.“

Der Schock sitzt tief. Viele Soldaten kannten den Toten oder hatten sogar das Auffinden seiner Leiche mitbekommen. Wie sehr Hassan A. Probleme quälten, ahnte niemand…

Nach EXPRESS-Informationen brachte sich der junge Mann aus Liebeskummer um. Seine Freundin wollte ihn offenbar verlassen, weil er bei der Bundeswehr zu wenig Zeit für sie hatte. Möglich, dass das nicht der alleinige Grund war. Dezember 2007 kam es bereits zu einem blutigen Zwischenfall auf der Hardthöhe. Ein Gefreiter (ebenfalls damals 18 und Wachsoldat) musste mit einer Schussverletzung ins Krankenhaus gebracht werden.

Auf der Südwache hatte sich ein Schuss aus seiner Dienstpistole gelöst. Die Kugel (neun Millimeter) bohrte sich in den Oberschenkel des 18-Jährigen. Er kam mit einer tiefen Fleischwunde davon (EXPRESS berichtete ›).

Weitere Meldungen aus dem Bereich Bonn
Der 37-jährige Knastwärter soll für die Bande Gefangenenkonten ausgespäht haben.
JVA Rheinbach
Knastwärter halfen Drogenbande

Die zwei Gefängniswärter der JVA Rheinbach sollen 635 Gramm Heroin und 800 Gramm Cannabis in den Knast geschmuggelt haben. Jetzt droht den beiden der Verlust des Beamtenstatus.

11. Platz: Roman Wagner (43) ist Chef der Karnevalsgesellschaft Wiesse Müüs, deren Sitzungen im Brückenforum zurecht als mit die besten in der Bundesstadt gelten. Alles, was im Karneval Rang und Namen hat, ist bei dem Müüs zu Gast: von Bernd Stelter bis hin zu Brings. Die „Müüs“ gehören mit 350 Mann zu den größten Bonner Vereinen.
Mächtig jeck!
Die Hitparade der Strippenzieher

In unserer Serie „Die jecke 11“ , der besonderen närrischen Hitparade, geht es mal um die besten Events, die tollsten Kostüme oder die beliebtesten Künstler. Heute erfahren Sie alles über die elf wichtigsten Strippenzieher im Bonner Karneval.

So könnte es sich abgespielt haben: Der Freier hält im Auto, zeigt der Liebesdame sein Ticket und will für 6 Euro Sex.
Steuerautomat falsch verstanden
Freier: Ich hätte gern für 6 Euro Sex

Ein Mann hatte die Funktion des Sexsteuer-Automaten völlig verkannt, wollte zum Schnäppchenbetrag von sechs Euro Sex! Den bekam er nicht – deshalb beschwerte sich der Freier bei der Stadt.

Bonn
Veranstaltungssuche
 

Manic Street Preachers

22. April 2012,
E-Werk Köln

 

 

Zeit

Heute
Morgen
Dieses Wochenende

Kategorie

Konzerte & Nachtleben
Kunst & Schauspiel
Gesellschaft & Freizeit
 
Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:
Toplinks
DIE NEUE FACEBOOK-SEITE
EXPRESS.DE on Facebook
Bonn-Galerien
Unternehmen im Rheinland
News aus Bonn
Alle Videos
Mehr EXPRESS.DE