Handfester Krach unter Liebesdamen: Hure Agneta Z. (Name geändert) ging mit Pfefferspray auf eine Kollegin (beide 26) los. Laut Anklage wollte die Bulgarin von ihrem Opfer ein „Standgeld“ erpressen.
Der Zoff auf dem Straßenstrich eskalierte am 8. September 2012. Laut Staatsanwältin wollte sich Z. eine zusätzliche Einnahmequelle schaffen und forderte von der zweiten Bordsteinschwalbe 50 Euro, „damit sie dort weiter der Prostitution nachgehen darf“, so der Vorwurf.
Als sich die Kollegin (die Ladys kannten sich laut Angeklagter eine Woche) weigerte, soll Z. sie an den Haaren gerissen, ihr eine Ladung Pfefferspray ins Gesicht geschossen und versucht haben, der Konkurrentin die Tasche zu entreißen.
Die Attacke mit dem reizenden Spray gibt Agneta (Mutter zweier Töchter) zu. Doch sie sagt: „Ich hatte ihr 400 Euro geliehen für ein Hotelzimmer. Nach einer Woche sollte sie mir das Geld wiedergeben. Als sie das nicht tat, wollte ich ihr mit dem Spray Angst machen.“
Richter Klaus Reinhoff wunderte sich: „Warum leiht man einer Person, die man eine Woche kennt, 400 Euro?“ „Weil sie mich darum gebeten hatte“, konterte Agneta.
Es könnte aber doch mehr dahinterstecken. Bei der Polizei soll Z. mal über das Opfer gesagt haben: „Keiner kann sie leiden, sie macht uns die Preise kaputt.“
Wie es wirklich war, konnte die Kammer noch nicht klären. Das Opfer kam am Dienstag nicht zur Zeugenvernehmung, auch die Polizei konnte sie nicht finden.
Hure Agneta kam vorerst zurück in die JVA Köln – dort sitzt sie seit 14. November 2012 in U-Haft.
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