Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.

Gymnasium Hennef: Abi-Panne: Schüler bekamen falsche Fragen

Panne am städtischen Gymnasium Hennef: Den Schülern wurde für das Fach Sozialwissenschaft die falsche Klausurvorgelegt.

Panne am städtischen Gymnasium Hennef: Den Schülern wurde für das Fach Sozialwissenschaft die falsche Klausurvorgelegt.

Foto:

dpa

Hennef -

Schock für die Abiturienten am städtischen Gymnasium Hennef: Den Schülern wurden dort am Donnerstag die falschen Aufgaben vorgelegt. Das Schulministerium hatte offenbar Unterlagen für einen anderen Schwerpunkt bereitgestellt. Noch mehr Schulen sind betroffen.

Für die Jugendlichen muss es der totale Horror gewesen sein: Wochenlang haben sie sich auf ihre Abi-Klausur vorbereitet, doch die Aufgaben, die ihnen vorgelegt werden, haben nichts mit dem gelernten Stoff zu tun.

Statt Aufgaben mit Schwerpunkt Wirtschaft erhielten sie Fragen mit politischem Schwerpunkt.

Schuld ist das NRW-Schulministerium, das die Aufgaben für die Prüfungen des Zentralabiturs auf ihrem Server zum Herunterladen bereitstellt. Für das Fach Sozialwissenschaften, bei dem jede Schule festlegen kann, ob sie einen wirtschaftlichen oder politischen Schwerpunkt wählt, wurden nur die Prüfungsaufgaben aus dem politischen Zweig eingespielt. Eine Stunde lang blieb das so, bis der Fehler auffiel.

Doch da hatten bereits einige Schulen auf die Aufgaben zugegriffen. Das Ministerium habe den Schulen, die sich in den folgenden Tagen meldeten, den Irrtum erklärt und die korrekten Aufgaben bereitgestellt, erklärte Barbara Löcherbach, Pressesprecherin des Ministeriums, eine Information an alle sei aber nicht herausgegangen.

Erst mit dem Anruf des Hennefer Direktors hatte dann auch das Ministerium gemerkt, dass offenbar doch nicht alle Schulen den Irrtum vorher bemerkt hatten. Kleiner Trost für die Schüler: Am 26. April können sie die Prüfung nachschreiben.

Insgesamt sind in NRW mindestens vier und höchsten sechs Schulen betroffen. Überall könne die „richtige“ Arbeit nachgeschrieben werden, ansonsten werde die „falsche“ gewertet, jieß es.