Empfehlen | Drucken | Kontakt12.07.2009 - 00:00 Uhr

Hilfe aus Seoul: Ex-Stadtdirektor sucht die fehlenden 30 Millionen

Von MARION STEEGER
So soll es mal aussehen, das World Conference Center Bonn.
So soll es mal aussehen, das World Conference Center Bonn.
Foto: www.worldccbonn.com

Bonn - Das World Conference Center Bonn (WCCB): Es ist das Vorzeigeprojekt der Stadt. Doch noch immer fehlen geschmeidige 30 Millionen Euro, die der neue Investor Honua aus Südkorea längst hätte zuschießen sollen.

Jetzt die alarmierende Nachricht: Zum zweiten Mal ist Ex-Stadtdirektor Arno Hübner überraschend nach Seoul geflogen. Gelingt es ihm, Honua endlich auf Spur zu bringen? Oder platzt der Deal mit den Südkoreanern in letzter Sekunde?

Erst war von Ende Juni die Rede. Bis dahin sollten die 30 Millionen Euro auf dem WCCB-Konto sein. Geld, das fehlt, weil die Kosten für das Prestigeprojekt, in dem bald der Kongress tanzen soll, auf 200 Millionen angestiegen waren. Dann war der 10. Juli im Gespräch.

Doch das Geld ist nicht da!Stadtsprecher Friedel Frechen bestätigt: „Ex-Stadtdirektor Arno Hübner, Christoph Penderok (Finanzberater des Investors) und Honua-Präsident Andrew Jang sind nach Seoul gereist.“

Hintergrund: Den Geldgebern in Asien soll vermittelt werden, wie wichtig es für die Außenwirkung ist, dass die 30 Millionen jetzt endlich in Bonn ankommen.

Die Stadt jedenfalls ist nach wie vor davon überzeugt, dass es keine Probleme mit den Millionen und dem weiteren Engagement von Honua geben wird, so Frechen.

Am heutigen Montag will Hübner von den Ergebnissen seiner Seoul-Reise berichten. Mal schau’n, ob er dann den 30-Millionen-Scheck in seinem Koffer hat …

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