Sie konnten es nicht lassen: Seit Herbst 2010 ermitteln die Staatsanwaltschaft und Polizei gegen Internethändler, die sogenannte „Kräutermischungen“ zum Kauf angeboten haben.
Trotzdem ließen die Verdächtigen ihre Geschäfte weiter laufen. Die Kräutermischungen stehen in Verdacht, Wirkstoffe zu enthalten, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Zum Beispiel Cannabis.
Jetzt schlugen die Ermittler zu: Razzia in zwölf Objekten. Seit Montag sind einige Internet-Shops erst einmal geschlossen. Einer meldet im Internet: „Leider kam es heute Morgen bei einigen deutschen Versänden zu Besuchen von staatlicher Seite. Die kompletten Bestände der Shops wurden sichergestellt.“
Das Rheinland gilt als Hochburg solcher Räucherwaren. Die Fahnder vermuten, dass die chemische Substanz leicht verändert wurde, damit der Stoff nicht als Cannabis gilt. In Siegen kollabierten zwei 14-Jährige nach dem Konsum einer Kräutermischung, landeten auf der Intensivstation.
Die Fahnder beschlagnahmten am Montag „erhebliche Sach- und Vermögenswerte“, die aus den illegalen Verkäufen stammen sollen. Anwalt Michael Hakner vertritt einen ehemaligen Gesellschafter (27). Hakner wehrt sich vor allem gegen die Beschlagnahme von mehr als 600.000 Euro Privatvermögen.
Bonner Islamist: Tötet die Mitglieder von "Pro NRW"
Ein radikaler Islamist aus Bonn hat konkret zum Mord aufgerufen. In einem einflussreichen dschihadistischen Internet-Forum sagte er: „Ihr sollt die Mitglieder der Pro NRW alle töten.“ Das Innenministerium nimmt die Sache ernst, schreibt die "taz".
Nackt-Protest bald auch in Bonn?
Mutige Frauen aus der Ukraine, die mit ihren Nackt-Demonstrationen weltweit für Aufsehen sorgen. Kommen die offenherzigen Feministinnen bald auch nach Bonn?
In neuer Moschee können bald 600 Muslime beten
Der Bau in Tannenbusch wird nur durch Spendengelder finanziert. Der EXPRESS hat sich den Rohbau angesehen, der die größte Moschee Bonns werden soll.