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Drogen im Koffer: Rettet Anwalt drei Bonner vor Tod durch den Strang?

Von
Anwalt Carsten Rubarth.
Anwalt Carsten Rubarth.
Foto: dsa
Bonn –  

Drama in Malaysia: Mit vier Kilo Drogen im Koffer sind drei Bonner (23 bis 25) am Flughafen in Kuala Lumpur festgenommen worden. Der Bonner Anwalt Carsten Rubarth will die mutmaßlichen Drogenhändler jetzt vor der Todesstrafe retten.

Der Flieger kam aus der Türkei und landete Silvester in der malaysischen Hauptstadt. Bei der Gepäckkontrolle fanden Zöllner des muslimischen Staates vier Kilo Drogen in einem Koffer: Marihuana oder Designerdrogen. Seitdem sitzen die Männer in Kuala Lumpur in Haft.

Schlimm: Den drei Bonnern, die aus Marokko und Afghanistan stammen, droht jetzt die Todesstrafe. In dem fernasiatischen Land gilt schon der Besitz von 200 Gramm Marihuana oder 15 Gramm Heroin als Handel, wird dann meist mit Tod durch den Strang geahndet.

Das deutsche Konsulat kümmern sich um die Inhaftierten, haben ihnen malaysische Anwälte besorgt, versorgen sie mit Essen. Verteidiger Carsten Rubarth steht in Kontakt mit den Juristen, will eine Verlegung des Verfahrens nach Deutschland erreichen. Rubarth: „Mit Hilfe von Diplomaten und Bonner Staatsanwaltschaft ist das möglich. Die Todesstrafe ist anmaßend und unmenschlich.“

Hat Rubarth keinen Erfolg, kann vorm Obersten Gericht in Kuala Lumpur nach einem Urteil Berufung eingelegt werden. Als letzte Instanz könnte der malaysische König einem Gnadengesuch stattgeben.

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