2008 lief der Kenianer Vincent Kipchirchir allen davon. Sogar einen Streckenrekord von 2:13 konnte er einheimsen. Letztes Jahr gewann ebenfalls ein Kenianer. Der Topläufer Joash Mutai.
Doch jetzt ist Schluss mit den Assen aus dem Ausland. Wenn am 25. April beim 10. RheinEnergie Marathon Bonn die Erstplatzierten über die Ziellinie am Rathaus laufen, werden keine eingeflogenen Kenianer oder andere internationale Laufstars mehr dabei sein.
„Ab sofort wird das Geld, das wir für Topathleten ausgegeben haben, in den Breitensport investiert“, so Kai Meesters vom Veranstalter-Team. Dabei, so Meesters, soll das Augenmerk auf die Region gelegt werden. „Der Marathon ist eine Veranstaltung in der Region, für die Region. Wir möchten gezielt den Breitensportlern die Chance geben, sich beim Jubiläumsmarathon in die Gewinnerannalen einzutragen.“
Die Sieger erhalten neben der Beethoven-Büste jeweils 500 Euro, die Zweitplatzierten 300 Euro und die Drittplatzierten 200 Euro Siegprämie. Zusätzlich erhält jeder Läufer eine Zeitprämie für jede Minute, die er unter der Zeit von 2:30 Stunden bei den Männern und 2:55 Stunden bei den Frauen, liegt.
Trotzdem können sich die Zuschauer auf Spitzensportler freuen: Sabrina Mockenhaupt und Paralympicsieger Henry Waynoike werden in Bonn am Start sein.
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