Frank Asbeck ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Mit seiner Solarworld AG sorgt er immer wieder für Furore. Doch kein Glück scheint er mit Zäunen zu haben. Denn sobald der Bonner „Sonnenkönig“ eine solche Begrenzung bauen lässt, bekommt er Probleme.
Der jüngste Fall: Asbecks Zaun auf dem Gelände um den ehemaligen Steinbruch am „Dungkopf“ bei Remagen. Fünf Kilometer lang, viel zu hoch und ein Schandfleck fürs Auge – so sieht es die „Wählergruppe Remagen“ (EXPRESS berichtete). Nur zwei Kilometer lang, eine Auflage des Kreises Ahrweiler zur Absicherung der 40 Meter tiefen Steingrube und zur Sicherheit für Passanten gedacht – so lautete Asbecks Antwort auf die Vorwürfe.
Damit schien die Sache geklärt. Doch jetzt meldete sich der Kreis Ahrweiler zu Wort, und verfügte einen sofortigen Baustopp. „Nach eingehender Prüfung wurde ein bauaufsichtliches Verfahren eingeleitet. Die Einstellung der Bauarbeiten wurde umgehend verfügt“, heißt es in einem Schreiben der Behörde, das EXPRESS vorliegt.
Doch Asbeck bleibt gelassen. „Ich bin da zwischen die Mühlen geraten“, sagte er im Gespräch mit EXPRESS. Bald soll Klarheit in die Sache kommen. „Mitte der Woche gibt es einen Ortstermin mit allen Beteiligten. Da will ich erst mal wissen, was der Kreis Ahrweiler überhaupt will. “
Asbeck und das Zaunproblem. Bereits im Frühjahr 2006 hatte der Firmenboss Ärger wegen eines Zauns. Damals war Anliegern eine Begrenzung um den Leserpark, der an Asbecks Villa Cahn in Plittersdorf liegt, ein Dorn im Auge. Um Müllferkel abzuhalten, ließ der Unternehmer den Zaun setzen. Allerdings ohne Genehmigung.
Asbeck baute auch eine Fußgängerbrücke in den Park. Abermals ohne Wissen des Bauordnungsamts. Bußgeld damals für beide „Schwarzbauten“: 8400 Euro.
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