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Alkohol, Drogen, Schlägereien: Die üblen Seiten des Narren-Treibens

Ratzfatz machten die Kehrmännchen klar Schiff.

Ratzfatz machten die Kehrmännchen klar Schiff.

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Paul

Bonn/Siegburg -

Nicht alle Jecke waren Weiberfastnacht brav.

In der Beethovenhalle wurde ein betrunkener Schläger festgenommen. In Beuel mussten Stadtmitarbeiter 30 stark alkoholisierte Jugendliche nach Hause begleiten. Auf dem Siegburger Markt sog sich ein Jeck öffentlich Amphetaminpulver in die Nase – vom Deckel des Stromverteilerkastens vorm Finanzamt…

Insgesamt war die Polizei aber zufrieden. In Bonn gab es bei 18 Schlägereien 10 Verletzte. 2012 waren es 28 Taten mit 25 Opfern.

Übel: Neben dem Vorfall in der Beethovenhalle, wo ein Jeck drei andere Partygäste geschlagen und getreten haben soll, kam es auch auf einer öffentlichen Veranstaltung in Bornheim zu einer brutalen Auseinandersetzung. Dabei wurde ein Feiernder (25) von einem 28-Jährigen schwer verletzt.

Alk und/oder Drogen feierten oft mit. Gegen 40 betrunkene Störenfriede sprach die Bonner Polizei Platzverweise aus (2012: auch 40), neun alkoholisierte Randalierer zog sie aus dem Verkehr. Im Rhein-Sieg-Kreis erhielten 43 aggressive Alk-Jecke Platzverweise, 13 landeten in der Ausnüchterungszelle.

Super: Mitarbeiter der Stadt Bonn hatten wieder verstärkt junge Jecken im Blick. 19 Ordnungsdienstler kontrollierten 500 Jugendliche (2012: 350). Da hieß es: Schnaps auskippen! „Die stärkere Präsenz und die Kontrollen in den vergangenen Jahren zeigen ihre Wirkung“, so Isabel Klotz, Presseamt. „Insbesondere Jugendliche waren vernünftiger im Umgang mit Alkohol und Zigaretten.“

Nicht nur die Stadt, auch bonnorange hatte viel zu tun. Deren fleißigen Kehrmännchen entsorgten blitzschnell den Jecken-Müll.