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20.000 Euro Beute: Einbrecher karrten 200- Kilo-Tresor in Ford Ka weg

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Mit einem Ford Ka karrten die Einbrecher den 200-Kilo-Tresor weg.
Mit einem Ford Ka karrten die Einbrecher den 200-Kilo-Tresor weg.
Foto: dpa (Symbolfoto)
Bonn/ Troisdorf –  

Das Quartett lockte das schnelle Geld. Mindestens 20.000 Euro Beute machten die Männer aus Bornheim und Troisdorf (26 bis 32) beim Einbruch in eine Spedition in Troisdorf. Doch das war für die Eigentümerin noch nicht alles. Ein Komplize der Bande legte Feuer im Firmengebäude, richtete 60.000 Euro Schaden an. Und dann starb auch noch am gleichen Tag der Ehemann des Opfers.

Mit einem Gullydeckel hatten sich die Täter Zugang zu dem Haus verschafft. Hier fanden sie den 200 Kilogramm schweren Tresor. Kurios: Den karrten die Einbrecher in einem kleinen Ford Ka weg, als der Versuch scheiterte, den Tresor aufzuflexen.

Um schließlich an das Geld zu gelangen (die Anklage geht sogar von 40.000 Euro Beute aus), ließen sich die Diebe von Bekannten helfen.

Die gehören übrigens zur berüchtigten Felgenklau-Bande (richteten 2011 fast 250.000 Euro Schaden an). Unter denen ist auch der spätere Brandstifter, der schon zu dreieinhalb Jahren Knast verdonnert wurde.

Vor Richter Hinrich de Vries und seiner Kammer müssen sich die Männer (wurden von der Felgenbande verpfiffen) im aktuellen Prozess nicht nur wegen schweren Diebstahls verantworten: In der Wohnung des 32-Jährigen fand die Polizei noch 46 Gramm verkaufsfertig abgepacktes Marihuana.
Prozess wird fortgesetzt.

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