3,8 Kilometer durch die Fluten des Rheins schwimmen, auf 60 Kilometern mit dem Rad die Hügel des Siebengebirges erklimmen und 15 Kilometer Laufen am Beueler Rheinufer – das waren die Herausforderungen für 1400 Athleten beim Bonn-Triathlon.
Doch ein Bonner ließ alle hinter sich: Vorjahres-Dritter Oliver Strankmann (25)! Und das trotz heftiger Magenschmerzen. „Die haben sich erst im Laufe des Wettbewerbs eingestellt“, erzählt der schnelle Olli nach seinem Zieleinlauf nach 3:03:02. „Ich hatte einige starke Läufer im Rücken, durfte nicht nachlassen.“
Bei den Damen erreichte Beate Görtz (41, Vierte 2010) den Spitzenplatz in 3:25:34.
Und auch für die Zigtausend Zuschauer war der Triathlon ein Erlebnis: „Unzählige Interessierte haben den Wettbewerb an der Strecke verfolgt“, so Triathlon-Sprecherin Christine Schlösser. „Der Standort an der Kennedybrücke scheint der Richtige zu sein. Wir sind sehr zufrieden – es gab keine größeren Störungen oder Unfälle.“
„Durch das extreme Niedrigwasser des Rheins war das Schwimmen sehr viel kraftraubender. Der Radkurs hat mir sehr gefallen, auch der Laufkurs war schön. Insgesamt eine tolle Organisation.“ Debbie Verstraeten, Belgien (2. Platz)
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