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1300 Helfer fehlen: Stadt Köln lockt Bonner Wahlhelfer mit mehr Geld!

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Am 22. 9. wird wieder gewählt.
Am 22. 9. wird wieder gewählt.
Foto: dpa (Symbolbild)
Bonn/Köln –  

Am 22. September ist Bundestagswahl. Doch ohne Ehrenamtler geht’s nicht! 2000 Wahlhelfer sind in den 188 Bonner Wahllokalen im Einsatz. Es gibt sogar mehr Bewerber als Plätze. Ganz anders sieht es in Köln aus. Händeringend sucht die Nachbarstadt noch 1300 Helfer – vor allem in Bonn.

Wir haben die Informationen gehabt, dass es in Bonn einen Überschuss an Wahlhelfern gibt. Daraufhin haben wir mit der Stadt telefoniert, aber die hat uns gesagt, das sei eine Fehlinformation“, so eine Sprecherin der Stadt Köln gegenüber EXPRESS Bonn.

Die Bonner Verwaltung ist von den Abwerbungsversuchen nicht begeistert: „Wir haben ein paar Leute in Reserve – ja, aber auch nicht so viele. Es geht nicht, dass man sich die bei uns abholen kann. Das machen wir nicht.“

Die Kölner hingegen buhlen ganz offen um die Bonner: „Die Wahlhelfer müssen ja nicht zwingend in Köln gemeldet sein. Wir sind generell eine gastfreundliche Stadt und freuen uns über jeden.“ Wer südlich von Köln lebe, sei sehr willkommen.

Und um den Bonnern die Entscheidung zu erleichtern, gibt es für jeden Wahlhelfer 40 Euro (in Bonn 25 Euro). Wer noch einen oder mehr Helfer mitbringt, bekommt zur normalen Vergütung 15 beziehungsweise 30 Euro obendrauf. Aus der Bonner Verwaltung kommt der dezente Hinweis, dass die Stadt Köln einfach die Stadtmitarbeiter verpflichten könne..

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