Mit schwarzem Humor ausgestattet ist „Ein Leben nach dem Tod“ (1998). Ein Hit, wenn auch nicht ganz aus der eigenen Feder.
In einer holländischen Kneipe hörte Ralph Gusovius „Er is leven na de dood“ von Free De Jong. Gus dachte sich, das kann ich auch. Und er musste De Jong nicht mal um Erlaubnis fragen.
Denn das wirkliche Original („Death is not the End“) stammt von der amerikanischen Musik-Legende Bob Dylan. Das Lied wurde bereits 1988 veröffentlicht. „Bis ich die Freigabe vom Dylan-Management hatte, dauerte es anderthalb Jahre“, erinnert sich Gus. „Die haben meine Version sogar übersetzt.“
Premiere hatte Gus mit dem Song beim Abschiedskonzert der Kölner Sporthalle. „Ich singe das ja selbst, hatte richtig Muffensausen.“ Der Song wurde ein Riesenerfolg, selbst Kardinal Meißner sprach Gus darauf an. „Das Lied wurde auf vielen Samplern veröffentlicht, was auch daran lag, dass es auf Hochdeutsch ist.“
So erträumte ich mein „Bickendorfer Büdche“
An dieser Stelle hätten wir Ihnen, liebe EXPRESS-Leser, gerne die Elisabeth aus dem „Bickendorfer Büdche“ (2006) vorgestellt. Leider gibt's die Dame gar nicht. Lisbeth erschien Fööss-Pianist Andreas Wegener im Traum.
Ein Song gegen den Rhein-Gestank
Die Fööss wurden für das Lied vom damaligen Bundesinnenminister Werner Maihofer (FDP) geehrt. „Liebe Bläck Fööss, was Sie mit einem einzigen Lied erreichen, schaffen hier ganze Abteilungen nicht“
Zum Abschied am Ende der Schulzeit
"Zesammestonn" von den Bläck Fööss: „Wir arbeiten viel mit Kindern und Jugendlichen an Schulen“, erzählt Biermann, „in diesem Zusammenhang entstand das Lied.“