Empfehlen | Drucken | Kontakt30.11.2010 - 09:20 Uhr

Ikea Ossendorf: Der schwedisch-deutsche Traum

IKEA-Chef Ingo Bulgrin (47) mit der Auszubildenden Lisa Wagner (21) im Möbelhaus am Butzweilerhof
IKEA-Chef Ingo Bulgrin (47) mit der Auszubildenden Lisa Wagner (21) im Möbelhaus am Butzweilerhof

Für Ingo Bulgrin ist der amerikanische Karrieretraum in seiner schwedisch-deutschen Variante Wirklichkeit geworden. Als er sich vor 25 Jahren auf Empfehlung seines älteren Bruders als Aushilfe im IKEA Einrichtungshaus Wallau bewarb, konnte er nicht ahnen, welche beruflichen Möglichkeiten ihm IKEA bieten würde.

"Ich hatte gerade eine Druckerlehre hinter mir. Wenn ich in diesem Familienbetrieb geblieben wäre, hätte ich die Chance meines Lebens verpasst. Die vielen Jahre bei IKEA haben meine persönliche Entwicklung stark beeinflusst, ich bin zusammen mit dem Unternehmen gewachsen“, sagt Bulgrin.

So„schwedisch“ sieht's beim IKEA-Chef zu Hause aus.
So„schwedisch“ sieht's beim IKEA-Chef zu Hause aus.

Nach drei Monaten bei IKEA bekam er eine unbefristete Vollzeitstelle angeboten, die er, ohne zu zögern, annahm. „Ich habe als Lagermitarbeiter angefangen und vom Entladen der Lkws über die Warenkommissionierung bis hin zum Befüllen der Regale alle Tätigkeiten kennengelernt.“ Nach diesem Auftakt ging es für ihn beruflich Schlag auf Schlag. Bald wurde Bulgrin stellvertretender Lagerchef, dann holte ihn ein Kollege in die Landeszentrale, die ebenfalls in Wallau ist. So konnte er IKEA von innen kennenlernen, bevor er als Logistikchef in die IKEA Niederlassungen nach Saarlouis und Walldorf ging.

Die Ausbildung zum Einrichtungshauschef führte Bulgrin dann nach Ludwigsburg und Sindelfingen, bevor er mit einem Kollegen die Leitung des Einrichtungshauses in Köln- Godorf übernahm, danach die neuen Filialen in Duisburg und natürlich am Butzweiler Hof.

„Als Einrichtungshauschef ist es mir besonders wichtig, meinen Mitarbeitern etwas von dem zurückzugeben, was ich selber bekommen habe“, so der Chef. Und jeder soll die Chance bekommen, im Unternehmen aufzusteigen, so wie er selbst das geschafft hat. Bulgrin lebt heute mit seiner Familie in Dormagen. Klar, dass seine ganze Einrichtung (fast) nur aus IKEA-Möbeln besteht.

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