Jedes Jahr im Herbst kam Jan Wellem, der Herzog von Jülich und Berg, nach Bensberg, um im Königsforst auf die Jagd zu gehen. Deshalb gab Jan Wellem 1703 den Bau eines neuen Schlosses im Barockstil in Auftrag. Die Mittelachse des Schlosses sollte exakt auf den Kölner Dom ausgerichtet sein.
Allerdings residierte Jan Wellem nie in dem fertigen Schloss: Er starb 1716, kurz vor der Fertigstellung. Nach seinem Tod diente das Schloss als Lazarett und Apotheke, als Preußische Kadettenanstalt, als Kaserne und während des Zweiten Weltkrieges als „Nationalpolitische Erziehungsanstalt“. Danach besetzten erst amerikanische, englische und später belgische Truppen das Schloss. Bis 1989 wurden belgische Kinder auf dem Schloss unterrichtet.
1997 wurde das Schloss komplett restauriert und zu einem bekannten Fünf-Sterne- Hotel umgebaut. Heute gehört es zu den „Leading Hotels of the World“, das für die kulinarischen Köstlichkeiten von Sternekoch Joachim Wissler bekannt ist, immer wieder Top-Promis beherbergt und auch schon während der Fussball- WM 2006 die südkoreanische Mannschaft verwöhnte.
Infos: www.schlossbensberg.com
Drei Asse für die Session
Der kölsche Fastelovend: Manchmal schauen die Jecken auf die Schäl Sick und denken, sie hätten das Feiern erfunden. EXPRESS meint: Mit Cat Ballou, Flöckchen und Labbese kommen aus Gladbachs drei echte Asse für die Session.
„Prinz Zins“ regiert im Veedel
Wenn das nicht mal jeck ist und Gladbachs Weltoffenheit widerspiegelt: In dieser Session regiert ein echter Bankchef aus der Oberpfalz die Gladbacher Jecke.
„Karneval der Stars“ steigt auf Platz 9 ein
Jubel in Bensberg: „Karneval der Stars“ vom Bensbeger Platten-Label Pavement Records setzte sich in der ersten Woche auf Platz 9 der deutschen Sampler-Verkaufs-Charts.