Empfehlen | Drucken | Kontakt28.10.2009 - 15:36 Uhr

Museum am Quirlsberg : Kindergarten von Anno Dazumal

Die Erzieherin früher und heute: Im Kindergartenmuseumstaunt man nicht schlecht, wie sich alles verändert hat.
Die Erzieherin früher und heute: Im Kindergartenmuseumstaunt man nicht schlecht, wie sich alles verändert hat.
Foto: Patric Fouad

1802 wurde in NRW von Pauline Fürstin zu Lippe-Detmold die erste „Pflegeanstalt für Kinder“ eröffnet – ein Modetrend aus Paris, der sich schnell durchsetzen sollte. Seit dem hat sich der Kindergarten, das Spielzeug der Kleinsten, sowie die Erziehungsmethoden ständig verändert. Wie die Kindergärtnerin im 19. Jahrhundert ausgesehen hat, welches Spielzeug in den 70er Jahren modern war und wie Kinder in der DDR in der Krippe betreut wurden – das alles kann man im Kindergartenmuseum auf 200 Quadratmetern bestaunen.

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Auch die Theorien der großen Pädagogen wie Fröbel, Montessori und Steiner werden erklärt. „Wir haben sehr viele Besucher aus Japan und Korea. Da ist Fröbel wohl sehr bekannt“, erzählt Georg W. Geist, Vorsitzender des Museumsvereins.

Ganz aktuell gibt es eine Sonderausstellung zum Thema „Baukästen von 1840 bis heute“. Bei dem Anblick von Lego und Co. schlagen nicht nur kleine Jungenherzen höher. Das Museum ist dienstags zwischen 10 und 13 Uhr geöffnet. Kinder zahlen einen Euro, Erwachsene zwei Euro Eintritt. Weitere Infos: www.kindergartenmuseum.de

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