1802 wurde in NRW von Pauline Fürstin zu Lippe-Detmold die erste „Pflegeanstalt für Kinder“ eröffnet – ein Modetrend aus Paris, der sich schnell durchsetzen sollte. Seit dem hat sich der Kindergarten, das Spielzeug der Kleinsten, sowie die Erziehungsmethoden ständig verändert. Wie die Kindergärtnerin im 19. Jahrhundert ausgesehen hat, welches Spielzeug in den 70er Jahren modern war und wie Kinder in der DDR in der Krippe betreut wurden – das alles kann man im Kindergartenmuseum auf 200 Quadratmetern bestaunen.
Auch die Theorien der großen Pädagogen wie Fröbel, Montessori und Steiner werden erklärt. „Wir haben sehr viele Besucher aus Japan und Korea. Da ist Fröbel wohl sehr bekannt“, erzählt Georg W. Geist, Vorsitzender des Museumsvereins.
Ganz aktuell gibt es eine Sonderausstellung zum Thema „Baukästen von 1840 bis heute“. Bei dem Anblick von Lego und Co. schlagen nicht nur kleine Jungenherzen höher. Das Museum ist dienstags zwischen 10 und 13 Uhr geöffnet. Kinder zahlen einen Euro, Erwachsene zwei Euro Eintritt. Weitere Infos: www.kindergartenmuseum.de
Drei Asse für die Session
Der kölsche Fastelovend: Manchmal schauen die Jecken auf die Schäl Sick und denken, sie hätten das Feiern erfunden. EXPRESS meint: Mit Cat Ballou, Flöckchen und Labbese kommen aus Gladbachs drei echte Asse für die Session.
„Prinz Zins“ regiert im Veedel
Wenn das nicht mal jeck ist und Gladbachs Weltoffenheit widerspiegelt: In dieser Session regiert ein echter Bankchef aus der Oberpfalz die Gladbacher Jecke.
„Karneval der Stars“ steigt auf Platz 9 ein
Jubel in Bensberg: „Karneval der Stars“ vom Bensbeger Platten-Label Pavement Records setzte sich in der ersten Woche auf Platz 9 der deutschen Sampler-Verkaufs-Charts.