Gutbürgerliche und gehobene Gastronomie findet man in Bergisch Gladbach sehr häufig. Aber es geht auch noch ein paar Stufen höher. Mit Joachim Wissler vom „Vendôme“ im Schlosshotel Bensberg und Nils Henkel vom „Gourmetrestaurant Lerbach“ im Schlosshotel Lerbach hat Bergisch Gladbach gleich zwei 3-Sterne- Köche.
Wissler wurde vor wenigen Tagen vom Gourmetführer „Gault Millau“ zum besten Sternekoch Nordrhein-Westfalens ausgezeichnet.
In stilvollem, aber gemütlichem Ambiente speist es sich im Fachwerkhaus am Burggraben 37 – seit 1983 geführt von Rita und Toni Richerzhagen. Hauptgerichte gibt es hier zwischen 24 und 32 Euro, etwa das raffiniert gestaltete „Himmel un Äd“ mit gebratener Blutwurst und Gänseleber, Kartoffelpüree und Apfelkompott.
Lecker auch der auf der Haut gebratene Kabeljau mit Sauerkraut und Kartoffelsalat. Toll, dass die Chefin dem Gast die Tageskarte am Tisch vorträgt.
Eine Mischung aus traditioneller, regionaler, bürgerlicher und internationaler Küche bietet Holger Bauer seit 1994 in seinem Waldgasthaus Schwäke in der Ommerbornstraße 65.
Etwa das Gulasch vom Eifeler Hirschkalb in Wacholderrahm mit Spätzle, Gemüse der Saison und Quittenmus. Oder das argentinische Hüftsteak in Pfefferrahmsauce. Zum Essen einen edlen Tropfen? Kein Problem, das Gasthaus bietet etwa 180 verschiedene Sorten an Wein und Spirituosen. Es gibt 30 offene Weine, viele aus der Pfalz.
Hier lebt die Tradition. Bereits in der vierten Generation verwöhnt die Familie Wermelskirchen treue und immer neue Gäste im Restaurant Wermelskirchen mit dem Charme eines gemütlichen Fachwerkhauses.
Wie Archivdokumente belegen, wurde das Haus bereits 1735 erbaut. Seit mindestens 1760 wird es auch als Gaststätte genutzt. Die urige Atmosphäre im Burggraben 8 wusste jüngst auch Schauspielerin Yvonne Catterfeld zu schätzen, die mit Kollege Benjamin Sadler zum Steakessen vorbeischaute. Ganz aktuell gibt's jeden Abend ofenfrische Gänsekeule im Angebot.
In seinem Repertoire: Perlhuhn aus der Bresse mit Artischocken-Gemüsecassoulet und gegrilltem Kopfsalat (68 Euro), Seezunge aus der Bretagne (60 Euro) oder Spaghetti vom Tafespitzsud mit Kaviar (70 Euro).
Drei Asse für die Session
Der kölsche Fastelovend: Manchmal schauen die Jecken auf die Schäl Sick und denken, sie hätten das Feiern erfunden. EXPRESS meint: Mit Cat Ballou, Flöckchen und Labbese kommen aus Gladbachs drei echte Asse für die Session.
„Prinz Zins“ regiert im Veedel
Wenn das nicht mal jeck ist und Gladbachs Weltoffenheit widerspiegelt: In dieser Session regiert ein echter Bankchef aus der Oberpfalz die Gladbacher Jecke.
„Karneval der Stars“ steigt auf Platz 9 ein
Jubel in Bensberg: „Karneval der Stars“ vom Bensbeger Platten-Label Pavement Records setzte sich in der ersten Woche auf Platz 9 der deutschen Sampler-Verkaufs-Charts.