Wenn das nicht mal jeck ist und Gladbachs Weltoffenheit widerspiegelt: In dieser Session regiert ein echter Bankchef aus der Oberpfalz die Gladbacher Jecke.
Drei Wahl-Bensberger schwingen dann das Zepter: Und wenn die Fastelovends-Fründe noch keinen Namen für Prinz Manfred (Habrunner) haben, dann ist wohl „Prinz Zins“ die richtige Bezeichnung.
Als Vorstandsmitglied der Bensberger Bank ist der Oberpfälzer Habrunner mit seiner Einstellung in Bensberg sofort mit dem jecken Virus infiziert worden. Dass er sich überall gut anpassen kann, hat Habrunner von klein auf bewiesen: Weil sein Vater bei der Bundeswehr war, musste er in seinem Leben schon 19-mal umziehen. Aber in Gladbach fühlt er sich einfach pudelwohl. „Ihr habt schon einen Kroaten gehabt, da werdet ihr mit einem Bayern wohl klarkommen“, scherzte Manfred Habrunner bei der Vorstellung im Rathaussaal, als Wolfgang Bosbach das Trio in gewohnt ulkiger Weise vorstellte.
„Der zweite Namen des Prinzen ist Umzugswagen.“ Bauer Markus Koch, gelernter Maler, soll als gebürtiger Bensberger offiziell die Dolmetscher-Rolle übernehmen. Jungfrau Petra Held, die ebenfalls Bankerin ist, komplettiert das Trifolium. Die drei kommen allesamt von der KG Große Bensberger, die nächstes Jahr 44-Jähriges feiert.
Drei Asse für die Session
Der kölsche Fastelovend: Manchmal schauen die Jecken auf die Schäl Sick und denken, sie hätten das Feiern erfunden. EXPRESS meint: Mit Cat Ballou, Flöckchen und Labbese kommen aus Gladbachs drei echte Asse für die Session.
„Karneval der Stars“ steigt auf Platz 9 ein
Jubel in Bensberg: „Karneval der Stars“ vom Bensbeger Platten-Label Pavement Records setzte sich in der ersten Woche auf Platz 9 der deutschen Sampler-Verkaufs-Charts.
Lichterglanz und Plätzchenduft
Am 23. November ist es endlich so weit: Dann öffnet der Weihnachtsmarkt auf dem Konrad- Adenauer-Platz seine Pforten. Besucher und Einheimische sind sich einig: Mit dem Aufbau des Weihnachtsmarktes beginnt die schönste Zeit in Bergisch Gladbach.