Lust auf eine kleine Reise in die Vergangenheit? 1103 wird die Burg Bensberg zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im 12. Jahrhundert dient die Festung dem Grafen von Berg als südliche Bastion seines Territoriums. Nach dem 30-jährigen Krieg verfällt die alte Burg, im Jahre 1848 wird die Anlage an private Besitzer verkauft und 1859 als Kloster genutzt. 1897 wird in der Burg ein Hospital eingerichtet.
Die wechselhafte Geschichte geht weiter. Denn Ende der 1950er Jahre fällt der Beschluss, dass an der Stelle der Burg ein neues Rathaus erbaut werden soll. Architekt Gottfried Böhm integrierte die alten Burgreste in den Neubau. Nicht ohne Folgen: Die Meinungen der Bensberger über das neue alte Rathaus teilten sich. Einige sprachen von Kunst, andere von einem „Beamtenbunker“. Und auch heute noch wird darüber geredet: Bensberger nennen ihr Rathaus „Affenfelsen“, weil der Turm an einen Pavianfelsen im Zoo erinnert.
Nach der Eingemeindung 1975 zogen großes Teile des Bensberger Rathauses in das Bergisch Gladbacher Rathaus um. Der alte Rathaussaal wird weiterhin für die Sitzungen des Rates genutzt.
Drei Asse für die Session
Der kölsche Fastelovend: Manchmal schauen die Jecken auf die Schäl Sick und denken, sie hätten das Feiern erfunden. EXPRESS meint: Mit Cat Ballou, Flöckchen und Labbese kommen aus Gladbachs drei echte Asse für die Session.
„Prinz Zins“ regiert im Veedel
Wenn das nicht mal jeck ist und Gladbachs Weltoffenheit widerspiegelt: In dieser Session regiert ein echter Bankchef aus der Oberpfalz die Gladbacher Jecke.
„Karneval der Stars“ steigt auf Platz 9 ein
Jubel in Bensberg: „Karneval der Stars“ vom Bensbeger Platten-Label Pavement Records setzte sich in der ersten Woche auf Platz 9 der deutschen Sampler-Verkaufs-Charts.