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Teure Bankdrücker: Die Hüter der Bayern-Bombe

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Diese Bank ist teuer und gefährlich. Stars wie Shaqiri, Timoschtschuk, Robben, Boateng und Gomez (v. l.) saßen in Stuttgart nur draußen.
Diese Bank ist teuer und gefährlich. Stars wie Shaqiri, Timoschtschuk, Robben, Boateng und Gomez (v. l.) saßen in Stuttgart nur draußen.
Foto: imago
München –  

Top-Spieler wie Arjen Robben (29) und Mario Gomez (27) saßen in Stuttgart wieder nur auf der Bank. Wie lange geht das gut? Bayern-Trainer Jupp Heynckes (67) hat derzeit keinen Grund, durchzuwechseln, Rotation ist noch nicht nötig. Sein Motto: „Never change a winning team.“

Sportvorstand Matthias Sammer beobachtet genau, ob die Stars motzen.
Sportvorstand Matthias Sammer beobachtet genau, ob die Stars motzen.
Foto: Getty Images

Beim 2:0 in Stuttgart saßen mit Starke, Robben, Gomez, Boateng, Shaqiri, Rafinha und Timoschtschuk viele prominente Namen auf der Bayern-Bank. Diese hatte einen Gesamtwert von über 100 Millionen Euro.

Was Arjen Robben von diesem Reservistendasein hielt, war deutlich zu sehen. Die letzten Minuten des Spiels betrachtete er mit verschränkten Armen schmollend an der Bande. Fitness-Trainer Marcelo Martins redete noch auf den Holländer ein, dann marschierte dieser wortlos und mit finsterer Miene als Erster zum Bus.

Jupp Heynckes verzichtet derzeit auf Rotation und lässt die Stars schmoren.
Jupp Heynckes verzichtet derzeit auf Rotation und lässt die Stars schmoren.
Foto: dpa

Trainer Jupp Heynckes hat für seinen rigorosen Kurs die absolute Rückendeckung der Verantwortlichen erhalten. Die Bosse hüten sorgsam die Bayern-Bombe. „Ich will nichts hören, überhaupt gar nichts hören. Das Momentum spricht gegen diese Spieler, aber sie trainieren gut.

Der Trainer entscheidet, es gibt keine Diskussionen. Sie müssen nicht Hallelluja schreien, wenn sie draußen sitzen. Aber wir werden keine Egoismen dulden und sehr kleinlich darauf achten“, betonte Sportvorstand Matthias Sammer. Auch Boss Karl-Heinz Rummenigge „erwartet, dass sie diszipliniert und respektvoll damit umgehen, weiter Gas geben und das akzeptieren, was der Trainer entscheidet“.

Auch Mario Gomez war an alter Wirkungsstätte nicht begeistert. Er kam erst in der 88. Minute aufs Feld. „Bei uns hat der Sieg Priorität und nicht, ob man einem Spieler noch 20 Minuten gibt oder nicht. Ich gehe überhaupt kein Risiko ein, vor allem wenn die Mannschaft gut funktioniert, wenn die Spieler kräftemäßig noch gut beieinander sind“, sagte Heynckes bestimmt.

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