Bayern München
Spielberichte, Transfers, Hintergründe - hier gibt es alle Informationen zum FC Bayern.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Ab nach München!: Bayern lockte den Pep-Star mit 10 Millionen pro Jahr

Pep Guradiola weiß, was er will:  Dass seine Spieler beim Fußball Spaß haben - und damit Titel holen.
Pep Guradiola weiß, was er will: Dass seine Spieler beim Fußball Spaß haben - und damit Titel holen.
 Foto: Getty Images
München –  

Karl-Heinz Rummenigge (57) betrat den restlos überfüllten Presseraum an der Säbener Straße mit ernster Miene und wehendem Lodenmantel. Stolz oder besondere Glücksgefühle ließ sich der Vorstandschef der Bayern nicht anmerken, obwohl dem Rekordmeister die größte Transfersensation der Bundesliga-Geschichte gelungen war.

"Ich habe keine Lust darauf, dass wir uns abfeiern lassen“, sagte Rummenigge nach der weltweit mit Bewunderung registrierten Verpflichtung des Startrainers Pep Guardiola, und der Bayern-Boss wirkte dabei äußerst zurückhaltend. „Stolz ist ein großes Wort. Natürlich sind wir ein Stück weit glücklich, dass wir uns gegen die Konkurrenz durchgesetzt haben, aber wir müssen jetzt erst einmal eine Saison spielen, in der wir Titel holen wollen“, sagte er.

Dabei war der Coup mit Guardiola, der heute 42 Jahre alt wird, sogar ein Zeichen an den gesamten Rest der Fußball-Welt, er brachte dem FC Bayern mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung als viele vergangene Triumphe. Der Rekordmeister griff für diesen Coup so tief in die Tasche wie nie zuvor: Rund zehn Millionen Euro soll der neue Coach pro Jahr verdienen. Macht bei einem Dreijahresvertrag 30 Millionen Euro! So viel hat noch nie ein Trainer in der Liga-Geschichte verdient!

Der Pep-Star. Die größten Konkurrenten verneigen sich vor den Münchnern. Bayern-Kapitän Philipp Lahm schwärmt von der „Königslösung“. Für seine Spieler bei seinem Ex-Klub FC Barcelona war Guardiola sowieso das Nonplusultra.

„Ich danke Pep von ganzem Herzen für alles, was er mir in meiner Karriere als Profi und auf persönlicher Ebene gegeben hat“, sagte Weltstar Messi. Und Top-Verteidiger Gerard Piqué brachte es auf den Punkt: „Pep steht für Siege, Freude und vor allem: Fußball.“

Nicht in der Jagd nach Titeln, sondern in der Liebe zum Fußball sieht Guardiola seinen Hauptantrieb. „Es geht darum, Spaß zu haben, und dass die Spieler versuchen, das umzusetzen, was deiner Meinung nach am besten ist, um die Spiele zu gewinnen. Es geht darum, Spaß am Spiel zu haben“, betonte der Katalane in einem am Donnerstag auf der FIFA-Homepage veröffentlichten Interview.

Ausschlaggebend für sein neues Projekt nach seiner Pause sei das Gefühl, gebraucht zu werden. „Wichtig ist, dass jemand einen wirklich haben will“, sagte Guardiola, „das Gefühl, erwünscht zu sein und gebraucht zu werden, ist das Wichtigste in unserem Leben.“

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Bayern München
Pep Guardiola steht heute gegen Porto vor einer hohen Hürde: Der FC Bayern schied jedes Mal im Europapokal aus, wenn das Hinspiel auswärts mit zwei Toren verloren worden war.
„Endspiel“ gegen FC Porto
Pep Guardiola: „Meistertitel allein reicht hier nicht“

Für sein Jubiläumsspiel hätte sich Pep Guardiola sicherlich eine entspanntere Partie gewünscht. Aber Dienstagabend, im 100. Pflichtspiel als Trainer des FC Bayern München, steht der spanische Star-Coach mit dem Rücken zur Wand.

Franz Beckenbauer bedauert das Ende der Zusammenarbeit mit Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.
Kaiser betrübt
Franz Beckenbauer findet Bayern-Zerwürfnis mit Müller-Wohlfahrt „seltsam“

Sportler aus aller Welt kommen nach nach München in Müller-Wohlfahrts Praxis –und beim FC Bayern ist der plötzlich draußen. Franz Beckenbauer findet das „seltsam“.

Christoph Daum glaubt, dass dem FC Bayern in der aktuellen Krise eine Persönlichkeit wie Uli Hoeneß fehlt.
Querelen beim FC Bayern
Christoph Daum: „Mit Hoeneß wäre das nicht passiert“

Christoph Daum wünscht sich angesichts der internen Querelen beim FC Bayern seinen Intimfeind Uli Hoeneß in die Führungsetage zurück.

Fußball

Anzeige

Aktuelle Fußball-Tabellen
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook