Die Machtworte des FC Bayern in Sachen Toni Kroos haben in Leverkusen ihre Wirkung erzielt. Jedenfalls soll es öffentlich so rüberkommen.
Bayer hakt Kroos ab. Nach einem Abschied im Sommer hörte sich an, was Trainer Jupp Heynckes am Freitag über den begnadeten Leihspieler sagte. Zwar gebe es noch keine endgültige Entscheidung, doch der FC Bayern habe „klar artikuliert, dass sie Toni zurückholen. Wir müssen das so akzeptieren.“
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge besuchte Kroos' Beratungsagentur SportsTotal in Köln und machte Bayerns Standpunkt deutlich. „Das kann ich bestätigen. Aber vereinbart wurde auch, dass Bayern-Trainer Louis van Gaal in den nächsten zwei, drei Wochen persönlich mit Toni spricht“, sagt Kroos' Berater Volker Struth.
Also ist doch noch nicht alles klar? Bei Bayer ist es ein offenes Geheimnis, dass der Spieler selbst lieber in Leverkusen bleiben möchte. Der Neu-Nationalspieler wird aber einen Teufel tun, öffentlich Stellung zu beziehen. Er hat nun einmal auch einen Vertrag mit den Bayern.
Sollte Kroos gehen müssen, hat Bayer schon einen Nachfolger im Visier: Milan Badelj (21) von Dinamo Zagreb. Er gilt als einer der talentiertesten offensiven Mittelfeldspieler Kroatiens.
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